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Fusionen, Sensationen

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Untertitel: Seebezirk besteht noch aus 7 Gemeinden

Seit dem 1. Januar 2014 hat es im Seebezirk wiederum eine Handvoll Gemeinden weniger. Vor allem Murten ist in den letzten zehn Jahren um einiges gewachsen. Nachdem Galmiz, Büchslen, Ulmiz, Gempenach, Lurtigen, Salvenach und Jeuss bereits vor sieben Jahren hinzugestossen sind, kamen vor drei Jahren auch Greng, Merlach, Gurwolf und Courlevon hinzu.

Letztes Jahr schliesslich konnten sich auch die Bürgerinnen und Bürger von Muntelier zu einer Fusion mit Murten entschliessen. Allerdings mussten sie sich zuvor von der «Cabane» trennen. In Murten duldet man nach wie vor keine rostigen Überbleibsel aus der Zeit der Landesausstellung Expo.02. Dafür dürfen die Muntelierer jetzt ein Jahr lang das Hallenbad gratis benützen.Ebenfalls gewachsen ist Courtepin: Bärfischen im 2008, Wallenried und Grissach im 2011 sowie Misery-Courtion und Villarepos im letzten Jahr. Vergleichsweise klein nimmt sich da der Zuwachs von Gurmels (Cordast 2005, Kleinbösingen 2011) sowie von Kerzers aus, das 2009 mit Fräschels fusionierte.

Ein Berg – eine Gemeinde – eine Sprache – ein Beruf

Dennoch herrscht im Wistenlach zurzeit eitel Sonnenschein. Einige ganz Optimistische überlegen bereits, den Murtensee zu entwässern, damit einer Fusion zwischen Murten und Vully nichts mehr im Wege steht.

Ried traut sich noch nicht

Noch unklar ist die Situation zwischen Ried und Agriswil. Fusionsgespräche fanden seit 2003 immer wieder statt. Allerdings stellt sich der Gemeinderat von Ried jeweils auf die Hinterbeine, wenn das Vorhaben allzu konkret zu werden droht. In einem kürzlich veröffentlichten Communiqué forderten einige Exekutivmitglieder eine «Ehe auf Zeit», die alle fünf Jahre an der Gemeindeversammlung bestätigt werden solle. Schliesslich entspreche dies dem heutigen Zeitgeist, heisst es im Communiqué weiter. Wilde Ehen seien in der heutigen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit.

Da das Gemeindereglement so etwas aber nicht vorsieht, sind auf dem kantonalen Gemeindedepartement die Köpfe am Rauchen. Auf die schüchterne Anfrage, ob allenfalls langfristig eine Fusion mit Kerzers ins Auge gefasst werden könnte, reagierte man in Ried völlig ungehalten und drohte damit, einen eigenen, unabhängigen Bezirk zu gründen; oder aber auszuwandern – nach Bern oder in den Galmwald.

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