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Fussgängersicherheit kostet 2,5 Mio.

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Fussgängersicherheit kostet 2,5 Mio.

Cressier spricht Investitionen für die nächsten zehn Jahre

Die Gemeindeversammlung von Cressier hat grünes Licht gegeben, um die lang ersehnten Verkehrsberuhigungsmassnahmen umzusetzen. Sie kosten 2,5 Mio Franken. Eine halbe Million wird in die Trinkwasserversorgung investiert und weitere 400 000 Franken sind für ein Schulhausprojekt ins Investitionsbudget 2004 aufgenommen worden.

Von CORINNE AEBERHARD

Glatt ging die Behandlung des Budgets 2004 für die Laufende Rechnung über die Bühne. Die Stimmberechtigten von Cressier genehmigten den Voranschlag 2004, welcher sich fast ausgeglichen präsentiert. Die Ausgaben sind mit gut 3,2 Mio. Franken budgetiert. Gerechnet wird mit einem Einnahmenüberschuss von 34 000 Franken.

Ebenfalls problemlos wurde die halbe Million gesprochen, welche für das Bohren von zwei Sodlöchern benötigt wird, um Trinkwasser zu fassen.

Das jetzige droht zu versanden, und wenn die Gemeinde weiter wächst und es wieder einen heissen Sommer gibt, wie dieses Jahr, dürfte das Trinkwasser knapp werden, sagte Syndic Jean-Jacques Sunier. Mit der gewählten Lösung habe man eine langfristige Lösung.

Bauernhaus kann
abgebrochen werden

Zu reden gaben hingegen die geplanten Investitionen für die Vergrösserung der Schule sowie für die Umsetzung von Verkehrsberuhigungsmassnahmen. Der Gemeinderat beantragte der Versammlung vom Dienstagabend, den Betrag von 400 000 Franken ins Investitionsbudget 2004 aufzunehmen, damit das Projekt Schulhausvergrösserung in Angriff genommen werden kann. Gebaut werden soll auf einem Stück Land, das sich unmittelbar neben dem bestehenden Schulhaus befindet. Darauf steht allerdings noch ein altes Bauernhaus, welches zwar am Zerfallen ist, aber als schützenswertes Objekt deklariert wurde. Aus diesem Grund wurde der Abbruch vom Oberamt nicht bewilligt.

Die Gemeinde Cressier hat dagegen Rekurs eingelegt, und vor ein paar Tagen erhielt sie Bescheid, dass das Gebäude nun doch abgerissen werden kann. Das möchte die Gemeinde tun und dann Schulraum schaffen. Der Bedarf ist schon jetzt vorhanden. Es gebe zu wenig Räume für gewisse Fächer und Aktivitäten, hiess es an der Gemeindeversammlung, und auch ein Lehrerzimmer fehle. Zudem rechnet man damit, dass die Schülerzahlen weiter ansteigen werden.
In den 400 000 Franken sind die Landkosten (300 000 Franken) inbegriffen sowie die Anschaffung eines Containers (50 000 Franken). Weitere 50 000 Franken sind für einen Architekturwettbewerb vorgesehen. In der Diskussion brachten verschiedene Votanten Vorschläge für andere Standorte ein. So wurde auch ein Anbau an die bestehende Turnhalle ins Gespräch gebracht. Jemand befürwortete wiederum, dass die Schule zusammenbleibt. Der Standort sei eine einmalige Gelegenheit, die es zu ergreifen gelte.

Obwohl die Finanzkommission nur die Annahme der 50 000 Franken für den Container empfahl, wurde schliesslich der Gesamtbetrag von 400 000 Franken bewilligt. Jetzt wird die Gemeinde die Verhandlungen betreffend den Landverkauf aufnehmen. Über das Projekt soll im nächsten Jahr definitiv entschieden werden.

Uneinig über Projekt

Noch heftiger diskutiert wurde über die seit langem geplanten und geforderten Verkehrsberuhigungsmassnahmen. Fast alle sind dafür; wie sie allerdings aus sehen sollen, darüber herrschte Uneinig-
keit. Man solle das Vorhaben nochmals überdenken, riet einer.

Das Konzept wurde bereits an einer früheren Infoveranstaltung der Bevölkerung vorgestellt. In einer Konsultativabstimmung sprachen sich nur gerade zwei Personen dagegen aus. Das Projekt lag bereits öffentlich auf und wurde auch vom Kanton bewilligt.
2,5 Millionen soll die verbesserte Sicherheit für Fussgänger kosten. Das Projekt berücksichtigt aber auch die Bedürfnisse des Verkehrs. Umsetzen will man es etappenweise während der nächsten zehn Jahre. Befürchtungen wurden geäussert, dass damit die Steuern angehoben werden müssten. Dies verneinte der Gemeinderat.
Von Seiten der Finanzkommission wurde bemängelt, dass man zu wenig gut informiert worden sei, und empfahl schliesslich, dem Geschäft nicht zuzustimmen. Weiter verlangte sie «ein seriöses Projekt» und «detaillierte Angaben zur Finanzierung». Die Gemeindeversammlung folgte ihr nicht und bewilligte die 2,5 Mio. Franken.

Fragestunden des Syndics

Um dem Wunsch nach mehr Information und besserer Transparenz nachzukommen, führt der Syndic von Cressier künftig Fragestunden für Bürgerinnen und Bürger durch. Diese finden immer am zweiten Montag des Monats statt. Aus organisatorischen Gründen sind die Fragesteller gebeten, sich vorgängig bei der Gemeindeschreiberei zu melden.

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