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Gedenkfeier in der Krise

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Gedenkfeier in der Krise

50 Jahre nach dem Aufstand in Ungarn

Überschattet von einer schweren innenpolitischen Krise ist in Ungarn des Volksaufstands vor 50 Jahren gedacht worden. In Budapest zeigten sich die Menschen patriotisch, viele hüllten sich in die ungarische Flagge.

BUDAPEST. Bei einem Festakt im Budapester Parlament am Montag nahmen die versammelte Staats- und Regierungsspitze sowie Gäste aus mehr als 50 Ländern eine «Budapester Deklaration» an. «Mit Gewissheit und tiefer Überzeugung stellen wir fest, dass die Freiheit unbezwingbar ist, dass jeder Mensch und jede Nation frei geboren werden und ihr ganzes Leben hindurch nach Freiheit streben dürfen», heisst es darin.Der sozialistische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany ging in seiner Rede indirekt auf die innenpolitischen Konflikte ein. «Der Kampf von 1956 drehte sich um die Freiheit, der von 2006 um die Ordnung der Freiheit, die Demokratie», erklärte er. Zusammen mit 55 weiteren Persönlichkeiten legte der Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger weisse Rosen am Fuss eines Denkmals für den Aufstand nieder.In Budapest kam es am Rande der Feiern erneut zu Strassenschlachten zwischen der Polizei und Demonstranten. Wie schon in den vergangenen Wochen richteten sich die Strassenproteste gegen die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Gyurcsany, der unlängst zugab, die Wähler im Frühjahr gezielt belogen zu haben. sda

Porträt auf seite 19

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