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Gegen Energie-Engpass

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Tagung zu neuen Kraftwerkprojekten

«Die Entwicklung und der Wandel des Schweizer Energiebereichs stellen eine der grössten Herausforderungen für unsere Gesellschaft dar», sagte Maurice Jacot, Präsident von Electrosuisse an der Tagung mit dem Thema «Neue Kraftwerkprodukte in der Schweiz» gestern gegenüber der Medien.Ein Land, das mehr als 20 Milliarden Franken in den Bau von zwei Eisenbahntunnels investiere, müsse verantwortlicher und unternehmerischer mit der Herausforderung der Energieversorgung umgehen.

Verbrauch nimmt deutlich zu

Christian Tinguely, Präsident der ETG, erklärte, warum man sich jetzt unbedingt Gedanken über die Zukunft machen müsse. «Gemäss optimistischer Prognosen wird der Elektrizitätsverbrauch im Jahr 2050 bei rund 90 Milliarden Kilowattstunden liegen.» Heute sind es 60 Milliarden. Die Energiefrage sei deshalb für die ganze Gesellschaft von grosser Bedeutung. «Es geht darum, in einem Horizont von 10, 20 oder gar 50 Jahren ausreichend Energie zur Verfügung stellen zu können.»Maurice Jacot nannte drei Punkte, wozu ein Teil des Ertrages der Branche deshalb zu verwenden sei. Erstens solle man in neue Produktionsmittel investieren, die sowohl Kriterien des Umweltschutzes als auch der Wirtschaftlichkeit genügen, zweitens die verschiedenen Ausbildungsprogramme stärken und drittens aktiv an fundierten Projekten von Forschung und Entwicklung mitwirken.

Viele neue Kraftwerkprojekte

Wie der drohende Engpass konkret zu verhindern ist, wurde in neun Referaten über Vorhaben in allen Landesteilen im Bereich der Produktion mit traditioneller Wasserkraft, Wind oder Gas erläutert. Vorgestellt wurde dabei auch das von der Groupe E geplante Gaskraftwerk im neuenburgischen Cornaux. Wenn alles optimal läuft, wird dieses 2010 in Betrieb genommen.Eines der Ziele des ETG ist der Kontakt zwischen Spezialisten der Energietechnik in der Industrie, den Hochschulen und Fachhochschulen zu fördern. Von der Ausbildungsseite betonten Hubert Sauvain von der Hochschule für Technik und Architektur in Freiburg und Alfred Rufer von der ETH Lausanne, dass entsprechende Ausbildungen im Energiebereich keinesfalls abgebaut werden dürften. fm

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