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Geheime Abstimmung

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Geheime Abstimmung

Kerzers bürgert Ausländerfamilie ein

Für die Einbürgerung einer seit 1996 in Kerzers lebenden exjugoslawischen Familie verlangten 34 Stimmberechtigte von Kerzers an der Gemeindeversammlung eine Geheimabstimmung. Die Familie wurde mit 116 Ja gegen 33 Nein ins Bürgerrecht aufgenommen.

Von UELI GUTKNECHT

Die Gemeindepräsidentin Katharina Hürlimann versicherte den 167 Stimmberechtigten, dass Einbürgerungsgesuche vom Gemeinderat – nebst den vorgelagerten Instanzen – «auf Herz und Nieren» geprüft werden und dass der Rat im laufenden Jahr mehrere Gesuche abschlägig beantwortet hat.

Budget mit Silberstreifen

Das von Gemeinderat Paul Herren kommentierte Budget 2004 rechnet bei einem Aufwand von 20 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 14 000 Franken. Die Abweichungen vom Budget 2003 übersteigen bei keinem Posten 0,5 Prozent. Das Budget rechnet mit 8,4 Millionen Ertrag aus Einkommens- und 785 000 Franken aus Vermögenssteuern.

In den nächsten fünf Jahren sind im Finanzplan 13,5 Millionen Franken Nettoinvestitionen vorgesehen. 3,2 Millionen werden über Gebühren und 10,3 über Steuergelder finanziert. Die Planperiode bis und mit 2008 rechnet mit einem Steuersatz von einem Franken je Franken Staatssteuer. Pro-Kopf-Verschuldung ohne Berücksichtigung der stillen Reserven des Finanzvermögens steigt von derzeit 3154 Franken auf 4269 Franken im Jahr 2008.

Anstelle der beiden weggezogenen Mitglieder Christian Flütsch und Reto Kunz wählte die Versammlung Hans-Ulrich Johner als Vertreter der CVP und Enrico Blondel als Vertreter der SP in die Finanzkommission.

Unbestritten war der Kredit von 700 000 Franken für eine neue Wasserleitung im Gebiet Lindenmätteli/
Aegertenstrasse. Mit getrennten Leitungen für Schmutz- und Meteorwasserleitungen werde hier die künftige Einführung des Trennsystems bereits vorweggenommen, erläuterte Gemeinderat Kurt Tschachtli.

Die Durchflussverhältnisse des Dorfbaches unter dem Bahnhofplatz und den Bahngeleisen sind ungenügend. Mit dem Bau einer neuen Leitung mit einem Durchmesser von 800 Millimetern wird der zukünftigen Entwicklung Rechnung getragen. Gleichzeitig wird die Leitung für Trink- und Löschwasser integriert. Die Leitungen werden im Schlagvortrieb von einer Baugrube zwischen den Geleisen erstellt. Beim Projekt Dorfbach beteiligen sich SBB und BLS im Rahmen des Bahnhofumbaus mit 100 000 Franken und vom Kanton sind mindestens 30 Prozent Subventionen zu erwarten. Der Bruttokredit von 626 000 Franken war unbestritten.

Die Dach- und Fassadenrenovation beim alten Polizeiposten könne man nicht länger hinauszögern, erläuterte Paul Herren das Bruttokreditbegehren von 360 000 Franken. Und weil im Ofenhaus unter der Bibliothek des historischen Gebäudes immer mehr Apéros serviert werden, steht auch ein behindertengerechtes WC auf dem Programm.

Pionierstrassenreglement

«Die fachgerechte Reparatur von Grabenaufbrüchen erfolgt durch die Gemeinde zu Lasten der Verursacher. Der Gemeinderat erlässt dazu Richtlinien.»: Mit dieser einstimmig gutgeheissenen Änderung im Strassen- und Wegreglement übernehme Kerzers im Seebezirk eine Pionierrolle, erklärte Kurt Tschachtli. Strassenaufbrüche werden zudem künftig bewilligungspflichtig. Allein im laufenden Jahr muss die Gemeindekasse dafür 170 000 Franken ausgeben.

Weitere Verhandlungsthemen

l Die an der Versammlung ins Bürgerrecht aufgenommenen 50 jungen Frauen und Männer verfolgten nach einem Nachtessen mit der Gemeindepräsidentin die Verhandlungen.
l «Die Schliessung können und wollen wir nicht akzeptieren», beteuerte die Präsidentin zum Bezirksspital.
l Mit 86 Ja gegen 48 Nein wurde der Antrag von Gerhard Schumacher überwiesen, den Erlös aus den Parkplatzgebühren des Papilioramas zweckgebunden für Parkplatzoptimierung, Infrastrukturverbesserungen auf den Zufahrtswegen und für Nachhaltigkeit zu verwenden.

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