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Geld für Schilf beim Chablais

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Untertitel: Expo.02 zahlt 50

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Während der Expo.02 war die Monolith-Plattform an sechs Betonelementen verankert. Letztes Jahr im Juni haben die Abbau-Verantwortlichen versucht, diese aus dem See zu heben – erfolglos (die FN berichteten).

Weil aber mit den Arteplage-Städten vereinbart worden war, dass nach der Landesausstellung alles wieder abgebaut wird, ist die Expo.02 nun verpflichtet, eine Entschädigung zu bezahlen. In einem Abkommen mit dem Kanton Freiburg wurde beschlossen, dass die Expo.02 einen Pauschalbetrag von 50000 Franken bezahlt.
Weil die Landesausstellung im Begriff ist, sich aufzulösen, habe man nicht warten können, bis die Ersatzmassnahmen und ihre Kosten genau festgelegt sind, erklärt Marius Achermann, Chef der kantonalen Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz. Achermann geht davon aus, dass der versprochene Betrag demnächst gutgeschrieben wird.
Klar ist laut Marius Achermann bereits jetzt, dass das Geld für den Murtensee verwendet wird – genauer gesagt für den Bereich zwischen Sugiez und Muntelier, auch Chablais genannt.

Boote stören die Vögel im Schilf

Das Gutachten eines Bieler Ingenieurbüros kommt ebenfalls zum Schluss, dass der Schutz des Schilfs vorrangig ist. Vor allem sei der Bootsverkehr im Uferbereich enorm störend, schreibt das Büro.

Das Paradoxe dabei ist: Durch eine erste Ersatzmassnahme der Expo, einer Plattform mit Vogelnistplätzen (siehe Kasten), hat der Bootsverkehr noch zugenommen. «Seit die Plattform im Mai dieses Jahres steht, haben gewisse Personen sie als Anlegeplatz für ihre Boote benutzt», ärgert sich Achermann. Allerdings habe er aber auch schon Vogelpärchen auf der Plattform entdeckt, erzählt er weiter. Es sei daher eine sinnvolle Sache.

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