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Geld für Sprachaustausch erwünscht

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Geld für Sprachaustausch erwünscht

Die Förderung von zweisprachigen Klassen wäre im Seebezirk sehr willkommen

Die Idee, entlang der Sprachgrenze Bilingue-Klassen finanziell zu unterstützen, stösst auf ein gutes Echo. Gemäss der Internet-Plattform «Smartvote» ist im Seebezirk kaum ein Grossratskandidat gegen diesen Vorschlag.

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Nach dem knappen Nein des Freiburger Stimmvolks im September 2000 zu einem teilweisen Unterricht in der Fremdsprache war es um das Thema Zweisprachigkeit an Schulen lange ruhig. Erst im Frühling dieses Jahres wurde das Thema wieder aktuell, nachdem zwei Grossräte in einer Motion gefordert hatten, dass die sogenannte «Immersion» zumindest freiwillig eingeführt werden könne (siehe FN vom 31. Mai).Auch die Online-Wahlhilfe «Smartvote» (siehe grosser Kasten) hat das Thema aufgegriffen. «Soll der Kanton in den Gemeinden entlang der Sprachgrenze zweisprachige Klassen finanziell fördern?», lautete eine von 54 Fragen, welche die Grossratskandidaten im Hinblick auf die Wahlen vom 5. November zu beantworten hatten.

Kein Kandidat ist klar dagegen

Im Seebezirk ist die Sache ziemlich eindeutig. Insgesamt haben sich knapp 87 Prozent klar oder zumindest tendenziell für eine solche finanzielle Unterstützung ausgesprochen. Lediglich 13 Prozent antworteten bei dieser Frage mit «eher nein». Bemerkenswert: Kein einziger Kandidat aus dem Seebezirk hat mit einem klaren «Nein» geantwortet.Sowohl die FDP als auch die SP und die zwei Kandidaten der Grünen stimmen dieser Idee einstimmig zu. Bei der CVP und der EVP ist die Zustimmung ebenfalls relativ breit. Immerhin mehr als die Hälfte der SVP-Kandidaten kann sich ebenfalls für diesen Vorschlag erwärmen.

Röstigraben ist nicht vorhanden

Keiner der sechs Kandidaten, die als französischsprachig erfasst sind, hat sich gegen die Idee ausgesprochen. Hingegen haben immerhin knapp 15 Prozent der Deutschsprachigen mit «eher nein» geantwortet.Allerdings sind sprachliche Rückschlüsse bei Smartvote nur mit Vorsicht zu geniessen. Einige französischsprachige Kandidaten sind im System als deutschsprachig erfasst. Sie hatten offenbar keine Mühe, den Fragebogen auf Deutsch auszufüllen. Das wiederum lässt immerhin den Schluss zu, dass die Zweisprachigkeit im Seebezirk in der Tat gelebt wird.

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