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Geldsegen für Giffers – dank Guglera

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Der hohe Ertragsüberschuss der Gemeinde Giffers – bei einem Aufwand von 7,7 Millionen Franken – ist vor allem auf die Steuereinnahmen zurückzuführen. Das hiess es an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend, an der 34 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen.

Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen betragen für das Jahr 2017 wie budgetiert 2,9 Millionen Franken. Dazu gesellen sich aber Einnahmen aus den Vorjahren von rund 600 000 Franken. Und solche Einnahmen aus den Vorjahren sind bei allen Steuern aufgeführt. Die Gewinnsteuern der juristischen Personen, also der Unternehmen, belaufen sich für 2017 auf rund 135 000 Franken. Dazu kommen aber solche aus den Vorjahren von fast 540 000 Franken. Das warf bei einem Bürger die Frage auf, ob in diesem hohen Betrag die Gewinnsteuer aus dem Verkauf des Guglera-Gebäudes enthalten sei. «Ich darf nicht bekannt geben, wer wie viel Steuern bezahlt», antwortete Finanzchef Othmar Neuhaus.

Für volle Transparenz

Mehr wusste FDP-Grossrat Nicolas Bürgisser. Wie er sagte, hat er den ehemaligen Guglera-Besitzer Beat Fasnacht angerufen. Bekanntlich hat dieser respektive seine Guglera AG, das Gebäude für 19 Millionen Franken an den Bund verkauft. Nach Abzug der Schulden und sonstigem Aufwand sind auf den verbleibenden Gewinn Gewinnsteuern zu entrichten. «Beat Fasnacht ist für volle Transparenz», so Bürgisser. «Er hat mir erlaubt, hier mitzuteilen, dass für Giffers Gewinnsteuern von 492 200 Franken, für den Kanton solche von 527 000 Franken anfallen.»

Einmaliger Effekt

Ob der Geldsegen aus dem Guglera-Verkauf tatsächlich in den Gewinnsteuern aus den Vorjahren enthalten sind, bleibt aber offen. Der Ammann bezeichnete den aussergewöhnlichen Ertragsüberschuss als «einmaligen Effekt». Wie der Finanzverwalter Josef Philipona gegenüber den FN erklärte, wurden die Steuereinnahmen in den Rechnungen der letzten Jahre stets zu tief eingeschätzt: «Wir haben zu pessimistisch budgetiert. Das haben wir nun korrigiert.»

Gute Finanzlage

Trotz der Steuersenkung um 5 Punkte auf 80,5 Prozent steht Giffers finanziell gut da. Bür­gis­ser gratulierte dem Gemeinderat zur komfortablen Finanzlage. «Wir müssen nicht mehr mit den Nachbargemeinden fusionieren. Wir können sie kaufen», sagte er. Die Rechnung 2017, der Kredit für die neue Ringleitung Rossi von 50 000 Franken, die das Wassernetz Giffers-Tentlingen verbessert (siehe Artikel rechts), und die Projektierungskosten von 80 000 Franken für die Sanierung der Oberdorfstrasse wurden einstimmig genehmigt.

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