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Gelungener Auftakt des Schmittner Openairs mit der Berner Band Stiller Has

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Autor: Mireille Rotzetter

Schmitten Mit den Worten «Am schwitze – ig» stellt sich Endo Anaconda den rund 800 Zuschauern selbst vor. Und ins Schwitzen kommt der hoch motivierte Sänger bei seinem Auftritt auch. Mit einer abwechslungsreichen Show vermag Stiller Has das durchmischte Publikum am ersten Abend des Openairs zu begeistern. Jung und Alt singen und tanzen gut gelaunt mit.

Rockig, poetisch, witzig

Die Lieder von Stiller Has sind mal rockig, mal zum Tanzen einladend, mal ruhig und melancholisch. Es hat also für jeden etwas dabei, und nach kurzer Zeit wippen und klatschen alle zu den Takten der Band. Im Mittelpunkt der Lieder stehen immer auch die Texte, die voller Wortspiele oft poetisch anmuten. Sie sind zeitbezogen, gesellschaftskritisch und politisch. So thematisiert Endo Anaconda in «Chole» unser kapitalistisches System, und Pascal Couchepin widmet er ein Lied, in dessen Refrain die Worte «Dank ab!» auftauchen. Vom Witz der Texte lässt sich das Publikum hauptsächlich mitreissen. Bei den Worten «Ha uf aus gschosse, wo sich bewegt het. Ha doch nid gwüsst, dass es dene weh tuet» lachen alle laut auf.

Das Publikum ist sich nach dem Auftritt von Stiller Has einig: «Ein sehr gutes Konzert, aber die Klassiker fehlten!» Denn auch wenn die Band eine lange Zugabe spielt, wird den Stimmen der Zuschauer, die lautstark «Aare» und «Znüni näh» fordern, nicht nachgegeben. «Körsch doch, dass es nid das Lied isch», antwortet Endo auf diese Rufe nur trocken, stattdessen stimmen sie «Waliselle» an. Auch wenn verständlich ist, dass die Band ihre Klassiker langsam satt hat, gehören sie doch eigentlich dazu. Ein Stiller-Has-Konzert ohne «Znüni näh» bleibt irgendwie ein unvollständiges Konzert.

Wer sich nach Stiller Has noch austoben wollte, konnte dies mit den zwei jungen DJs «DJ Funky Soulsa» bestens tun. In den Abend eingestimmt hatten die gemütlichen Klänge der Mani-Matter-Coverband «Ueli Schmetzer’s Matterlive». Auch am Wochenende hat das Openair noch einiges zu bieten (siehe FN vom 17. Juni).

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