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Gemeinde-Darlehen für lokale Betriebe

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Der Gemeinderat von Wünnewil-Flamatt will ortsansässigen Geschäften und Dienstleistungsbetrieben, die wegen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind, unter die Arme greifen. Er hat deshalb vor einigen Wochen die Möglichkeit geschaffen, diesen auf Antrag hin ein Darlehen zu gewähren. Dem Gemeinderat sei es darum gegangen, einen Beitrag zu leisten, um Arbeitsplätze zu erhalten, sagt Syndic Andreas Freiburghaus. «Wir sehen es als die Aufgabe der Gemeinde, das nächste Bindeglied zum Gewerbe zu sein.» Wenn ein Unternehmer eine Chance sehe, seine Firma zu retten, dann solle er weitermachen können.

«Manchmal ­entscheiden ein paar Tausend Franken, ob eine Firma über die Runden kommt.»

Andreas Freiburghaus

Ammann Wünnewil-Flamatt

Vor allem für KMU

Die Gemeinde könne zwar keine hohen Darlehen gewähren: Sie gibt maximal zweimal 5000 Franken. «Aber manchmal entscheiden ein paar Tausend Franken, ob eine Firma über die Runden kommt», so der Syndic. Das Geld könne etwa dazu beitragen, die Mietzinsen zu decken oder kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Von den Darlehen sollen alle lokale Unternehmen profitieren können. In erster Linie richte sich das Angebot an kleine bis mittlere Unternehmen.

«Wir haben viele gute Rückmeldungen auf unser Angebot erhalten», sagt Andreas Freiburghaus. Bis jetzt sei lediglich ein Dossier in Bearbeitung. Er schliesst aber nicht aus, dass später weitere folgen werden. «Das hängt davon ab, wie die Wirtschaft wieder anläuft.» Es könne gut sein, dass die Unternehmen erst in zwei, drei Monaten vom Angebot Gebrauch machen, das könne auch von der Branche abhängen.

Bisher allein

Das Hilfsangebot von Wünnewil-Flamatt hat bisher nicht Schule gemacht. In Sensebezirk ist die Sense-Unterland-Gemeinde die einzige, die diese Massnahme beschlossen hat. Auch die Gemeinden im Seebezirk haben derzeit kein solches Angebot geplant, wie Elisabeth Rüegsegger vom Regionalverband See auf Anfrage erklärt. Die Stadt Murten erstrecke die Fristen für Zahlungen, sagt Stadtschreiber Bruno Bandi. «Darlehen sind derzeit keine vorgesehen. Bis jetzt ist auch noch kein Unternehmen diesbezüglich an uns gelangt.» Anders sehe es mit Vereinen und Organisationen aus.

Die Stadt Freiburg hingegen hat schon im März über Unterstützungsmassnahmen diskutiert. Der Gemeinderat will neben den von Bund und dem Kanton Freiburg ergriffenen Unterstützungsmassnahmen drei Millionen Franken bereitstellen, um die nicht gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Dieses Geld soll lokalen Gewerbetreibenden und Handwerkern, Kulturschaffenden sowie Vereinen in den Bereichen Sport und Soziales zugutekommen. Es handelt sich bei diesen drei Millionen um eine Absichtserklärung; der Generalrat der Stadt Freiburg muss noch darüber befinden. Wann dies der Fall sein wird, ist derzeit nicht klar.

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