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Gemeinden: Ja zu einem Schwimmbad, aber nicht zu jedem Preis

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Autor: ReGula Saner

Oberamtmann Carl-Alex Ridoré, Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot und der Initiant des Schwimmbad-Projektes auf dem ehemaligen Fabrikgelände Boxal, Pascal Kuenlin, sind sich einig: Die Ergebnisse einer Umfrage bei den Gemeinden des Saanebezirks seien sehr befriedigend und motivierten zum Weitermachen. «Mit dem Eintretensentscheid der Gemeinden und ihren Stellungnahmen haben wir nun eine solide Basis, um in die nächste Phase zu treten», sagte Carl-Alex Ridoré am Montag vor den Medien. Die Ergebnisse der Vernehmlassung können wie folgt zusammengefasst werden: Von den 36 Gemeinden beantworteten alle, ausser La Sonnaz und Le Mouret, die Eintretensfrage mit Ja. 24 von 36 Gemeinden (zwei Drittel) erachten es als unbestritten, dass ein Bedürfnis für ein 50-Meter-Schwimmbecken besteht und stehen dem Projekt (nach dem Prinzip der öffentlich-privaten Partnerschaft finanziert) positiv gegenüber. Die restlichen zehn Gemeinden haben zwar Vorbehalte, sind jedoch offen für weitere Diskussionen.

Knackpunkt «Kosten»

Die Hauptkritik bezieht sich auf die Kosten, was kaum erstaunlich ist. Nur sechs von 36 Gemeinden (Autafond, Autigny, Avry, Corminboeuf, Givisiez, Pierrafortscha) sind mit einer Beteiligung der Gemeinden von 21 Franken pro Einwohner (an den Mietkosten und dem Betriebsdefizit) einverstanden. 14 Gemeinden finden, dass das Schwimmbadprojekt mit 40 Millionen (inklusive Wohnbauprojekt 80 Mio.) allgemein zu viel kostet. Den meisten Gemeinden (17 von 36) passt zudem das Konzept nicht, dass sie als Mieter des Hallenbades auftreten sollen. Laut Carl-Alex Ridoré hätten einige den Wunsch geäussert, selber als Investoren am Projekt teilnehmen zu können. Drei Gemeinden wünschen sich zudem eine grössere Beteiligung durch den Kanton. Andere Bemerkungen bezogen sich unter anderem auf Fragen des Transportes für die Schulklassen oder den geplanten Standort für das Schwimmbad.

Drei Achsen für das weitere Vorgehen

Bis Ende Juni 2009 wollten die Initianten und potenziellen Investoren wissen, wie es weitergeht, sprich, ob die öffentliche Hand bereit ist mitzuspielen, sagte Pascal Kuenlin anlässlich der Medienkonferenz. Dazu müssen nun aber drei Aspekte geklärt werden: Zum einen stellt sich laut Carl-Alex Ridoré die Frage, ob die globalen Kosten gesenkt werden können, ohne dass der Kern des Projektes berührt wird. Zweitens müsse Ausschau nach weiteren Partnern respektive Gemeinden auch ausserhalb des Saanebezirks gesucht werden. Und drittens müsse die Frage geprüft werden, inwiefern Gemeinden auch als Investoren auftreten könnten. Im März will Carl-Alex Ridoré eine Plenarversammlung aller angesprochenen Gemeinden einberufen. Bis dahin finden bilaterale Verhandlungen statt.

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