Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Georges Godel, bisher, CVP

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ich trete an:

Georges Godel, bisher, CVP

Was halten Sie von der Idee der SVP, den Staatsrat mittels Proporzwahl zu bestimmen?

Ich bin dagegen, weil der Kanton Freiburg durch Persönlichkeiten regiert werden soll und nicht durch Parteien. Das hat nichts mit den jetzt kandidierenden Persönlichkeiten zu tun, sondern ist für mich ein Grundprinzip.

Welcher Staatsratentscheid der letzten Legislatur war ein Fehler?

Ich sehe ehrlich gesagt keinen einzigen. Das heisst nicht, dass wir immer alles genau richtig gemacht haben, aber der Grosse Rat ist immer der Richtung des Staatsrats gefolgt und hat nur einzelne Modifikationen angebracht. Eventuell hätten wir die Erhöhung der Motorfahrzeug-Steuern eher dem Grossen Rat vorbringen sollen.

Soll der Kanton die Stadt Freiburg finanziell unterstützen, damit sie offiziell zweisprachig wird?

Ich bin für die Zweisprachigkeit, aber ich bin nicht davon überzeugt, mehr Geld dafür zu geben. Der Kanton unternimmt grosse Anstrengungen für die Zweisprachigkeit, aber ich finde es übertrieben, dass der Kanton überall Gemeinden subventionieren soll.

Sind Sie für den Windpark Schwyberg und das Kleinwasserkraftwerk in der Sense?

Ich bin ganz klar für das Projekt Schwyberg. Bei der Sense müssen wir unterscheiden zwischen Kalter und Warmer Sense. Die Kalte Sense ist im nationalen Inventar für Auenlandschaften eingetragen; da kann man es nicht machen. In der Warmen Sense ist es grundsätzlich möglich, aber auch da müssen Bedingungen respektiert werden.

Bald gibt es im Kanton Freiburg 300000 Einwohner – ist das ein Grund zur Freude oder zur Sorge?

Ich befürworte mehr Einwohner, aber diese sollen im Kanton Freiburg arbeiten. Deshalb haben wir auch acht strategische Arbeitszonen vorgesehen und dafür den kantonalen Richtplan geändert. Es sollen Arbeitsplätze mit Mehrwert sein.

Der Kanton hat ein Vermögen von 817 Millionen Franken. Wenn Sie darüber verfügen könnten: Welches Projekt würden Sie umsetzen?

Man sollte das Geld nie in den laufenden Betrieb stecken. Vielmehr soll es in die Zukunft unserer Institutionen investiert werden. Ich denke dabei an den Kauf von Grundstücken für unsere wirtschaftliche Zukunft, für strategische Zonen, oder auch an die Mobilität. Das Geld soll in die Budgets für Infrastrukturprojekte aufgenommen werden. uh/Bild cr/a

Bis zu denStaatsratswahlen befragen die FN alle Kandidatinnen und Kandidaten. www.freiburger-nachrichten.ch

Mehr zum Thema