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Geschäftsgang der Industriebetriebe ist ernsthaft ins Trudeln geraten

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Autor: walter buchs

Im Zuge der weltweiten Rezession hat sich in der Schweiz die Beurteilung der Wirtschaftslage durch die Unternehmen radikal verändert. Der Sammelindex des Geschäftsganges in der Industrie ist deutlich ins Minus gefallen. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Freiburger Konjunkturspiegel für das erste Quartal 2009 hervor.

«Als logische Folge der schweizweiten Situation herrscht bei der Beurteilung der Geschäftslage auch unter den Freiburger Unternehmern abgrundtiefer Pessimismus.» Dies stellt Georges Oberson, Direktor der Handelskammer Freiburg, im Kommentar zur Konjunkturumfrage in der Industrie fest.

Tatsächlich lag der Sammelindex des Geschäftsganges, der die Angaben der Betriebe aus allen Industriezweigen zusammenfasst, deutlich im Minus, aber leicht höher als in den Nachbarkantonen. Als Hoffnungsschimmer könne gelten, dass die Freiburger Industriellen, die an der Umfrage teilgenommen haben, die Aussichten etwas weniger pessimistisch beurteilen als jene in der restlichen Schweiz.

Uneinheitliche Entwicklung

Tatsächlich hat sich der Sammelindikator des Geschäftsgangs der Freiburger Industriellen im Februar auch leicht verbessert, wie aus dem Wirtschaftsbarometer des Amts für Statistik hervorgeht.

Diese Verbesserung ist auf die Nahrungsmittel- und die Holzindustrie zurückzuführen. Gemäss Konjunkturspiegel scheint die Geschäftslage in der Nahrungsmittelbranche am wenigsten unter dem negativen wirtschaftlichen Umfeld zu leiden. In der Holzindustrie sind die neusten Angaben hingegen kaum aussagekräftig, denn die Zeichen in dieser Branche deuten nach wie vor auf Sturm.

Exportbranchen leiden

Laut der Umfrage, die von der Konjunkturforschungsstelle der ETHZ durchgeführt, vom kantonalen Amt für Statistik ausgewertet und vierteljährlich veröffentlicht sowie von der Handelskammer kommentiert wird, ist die Lage im Moment in der Metallbranche sowie der Maschinen- und Fahrzeugindustrie besonders kritisch. Beide Bereiche leiden unter einem schwachen Bestellungseingang. Laufend sinkt damit die Auslastung der technischen Produktionsmittel. Man richtet sich auf eine längere Durststrecke ein.

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