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Geschichte eines Scheiterns

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FreiburgNach 14 Jahren macht sich ein Entwicklungshelferpaar bereit, aus Afrika nach Europa heimzukehren: Was voller Enthusiasmus begann, nämlich der Plan, den Schwarzen beim Aufbau zu helfen, endet in Angst und Frust: «Wir helfen ihnen nicht. Wir helfen uns selbst.» Von den 400 Brunnen, die sie bauen halfen, funktionieren noch drei.

Die Beziehung des Paars untereinander und zum afrikanischen Personal ist zerbrochen. Die Frau hat herausgefunden, dass ihr Mann gewildert und gemordet hat, dass er wie ein Leopard Blutspuren hinterlässt. Er hat afrikanische Mädchen, «Antilopen», mit seiner Kamera nackt abgelichtet und einen Jungen getötet. Sie stellt fest, dass in ihrer Ehe wörtlich der Wurm steckt. Der Mann bittet sie, ihm diesen Wurm aus der Fusssohle herauszuschneiden; vergebens. Sie müssen einsehen, dass nur noch das Trinken und ihr gegenseitiger Hass sie zusammenschmiedet. Da erscheint plötzlich der ahnungslose Nachfolger …

Das Theater Biel-Solothurn präsentiert unter der Regie von Deborah Epstein und mit den hervorragenden Schauspielern Günter Baumann und Silke Geertz eine gelungene Version des Schauspiels «Antilopen» aus der Feder des schwedischen Autors Henning Mankell: eine Auseinandersetzung mit dem Scheitern einer Beziehung und mit dem Thema Entwicklungshilfe und Spätkolonialismus. cs

Aula der Universität Miséricorde, Freiburg. Fr., 6. März, 20 Uhr. Dauer: 1h15. Reservationen im Verkehrsbüro Freiburg: 026 350 11 00.

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