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Geschichtsverein in den Händen von zwei Frauen

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Autor: Anton Jungo

FreiburgFrançois Guex hat den Vorstand des Geschichtsvereins während eines Jahrzehnts nicht nur in kollegialer Weise geführt. Als begnadeter Referent hat er den Vereinsmitgliedern die Sichtweise über manches Freiburger Sujet erweitert. Die neue Co-Präsidentin Marianne Progin Corti dankte am Dienstagabend dem abtretenden Präsidenten für seine Verdienste um den Geschichtsverein und die Freiburger Geschichtsforschung. «Seine Kenntnisse und Fragestellungen zu den Anfängen der Stadt Freiburg, sein profundes Wissen über die Baugeschichte der Kathedrale und die sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Ansätze in der Arbeit über den Herrensitz Gingenrain bei Rechthalten sind nur einige Beispiele seiner freiburgischen Forschungsthemen», betonte sie.

François Guex hatte die Leitung des Vereins im Jahr 2000 nach dem Rücktritt von Ernst Tremp ad interim übernommen. Er hatte dem Vorstand seit 1990 angehört und war 1993 Vizepräsident geworden.

Mit Applaus betraute die Versammlung die bisherige Vizepräsidentin Marianne Progin Corti aus Schmitten und die Vereinssekretärin Nicole Schacher aus Freiburg mit dem gemeinsamen Präsidium. Beide sind Historikerinnen. Progin Corti arbeitet beim kantonalen Amt für Denkmalpflege und Schacher beim Bundesamt für Statistik.

Neu im Vorstand

Auch Jean-Pierre Vuarnoz, Düdingen, hat seinen Rücktritt eingereicht. Er hatte seit 1982 als Kassier geamtet und hat über viele Jahre den Satz für die Freiburger Geschichtsblätter, das Vereinsorgan, hergestellt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Yves Riedo, dipl. Wirtschaftsprüfer aus Oberschrot, sowie Andreas Behr, Assistent am Lehrstuhl für Schweizer Geschichte an der Uni Freiburg.

Der Geschichtsverein zählt zurzeit rund 500 Mitglieder. Die Versammlung gedachte bei der Totenehrung auch zweier langjähriger Vorstandsmitglieder: P. Otho Raymann, Franziskaner (von 1984 bis 2007) sowie Moritz Boschung, Historiker (1973 bis 2001).

Jubiläum der KUB

Im Anschluss an die Generalversammlung hielt der Kunsthistoriker Ferdinand Pajor einen Vortrag über die bewegte Baugeschichte der Kantons- und Universitätsbibliothek (KUB).

Die Kantonsbibliothek wurde am 23. September 1848 gegründet. Nach einer wahren Planungsodyssee erhielt die KUB 1909/1910 ein eigenes Gebäude, das am 11. Juni 1910 eingeweiht wurde. Das Amt für Kulturgüter hat zum 100-Jahr-Jubiläum der KUB eine Gedenkschrift veröffentlicht. Ferdinand Pajor hat darin den Artikel «Zwischen Vergangenheit und Zukunft: auf der Suche nach der idealen Biblothek» geschrieben.

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