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Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Wie geht es den Über-50-Jährigen?

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Autor: walter buchs

freiburg Am Dienstag hat in den Räumen der Universität eine vom Amt für Gesundheit des Kantons Freiburg durchgeführte Tagung stattgefunden, die sich mit der Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz der Über-50-Jährigen beschäftigt hat. Daran haben rund 120 Personalfachleute und Mitarbeitende des Staates Freiburg teilgenommen.

Als Ausgangspunkt der Tagung dienten die Empfehlungen aus der 2007 durchgeführten Umfrage über die Gesundheit am Arbeitsplatz der über 50 Jahre alten Mitarbeitenden in der Freiburger Kantonsverwaltung. Mit dieser Umfrage wollte man mehr über die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Arbeit der genannten Personengruppe herausfinden, wie die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Dieses Projekt war Bestandteil des interkantonalen Programms «50+santé». Das Programm, das zwischen 2004 und 2008 in den Westschweizer Kantonen und im Tessin lief, wurde von der Gesundheitsdirektorenkonferenz der genannten Kantone (Class) und der Gesundheitsförderung Schweiz finanziert.

Anonymer Fragebogen

So erhielten 3100 Mitarbeitende der Kantonsverwaltung zwischen 50 und 65 Jahren einen Fragebogen, den sie anonym beantworteten. Die Rücklaufquote betrug knapp einen Drittel. Aus der Auswertung geht hervor, dass sich die überwiegende Mehrheit der Befragten gesund fühlt (90 %) und mit der Arbeit zufrieden ist (96 %).

Für die Personen des Departements für Sozialarbeit und Sozialpolitik der Universität Freiburg, welche die Umfrage durchführten und auswerteten, war nicht ganz überraschend, dass Aussagen über einen schlechten Gesundheitszustand bei Berufen überwiegen, die einen häufigen Publikumskontakt haben, wo die Beziehungen zu den Kontaktpersonen immer komplizierter werden.

Empfehlungen zu Handen des Staatsrates

Wie es in der Mitteilung der GSD weiter heisst, gibt die Studie Empfehlungen für verschiedene Bereiche, insbesondere für die Weiterbildung des Kaders, den schrittweisen Altersrücktritt, die flexible Gestaltung der Arbeitszeit sowie die Methoden der Personalbetreuung.

Die Empfehlungen wurden an den Staatsrat weitergeleitet. In einer Stellungnahme beschreibt dieser den gegenwärtingen Zustand und die Arbeiten, die es in Bezug auf die Empfehlungen aus dem Bericht 50+ noch umzusetzen gilt. In der Folge spricht er verschiedene bereits durchgeführte oder noch laufende Projekte an. Es sind dies beispielsweise die neuen Richtlinien über die Arbeitszeit des Staatspersonals, die Schaffung der Einheit «Care Management» oder das Projekt zur Führung durch Zielvereinbarungen.

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