Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Getanzte Dämmerung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Von OLIVIER SCHNEITTER

Das Brücken schlagende Element ist nicht nur die Zusammenarbeit von Schweizer und senegalesischen Musikern und Tänzerinnen, ebenso wird eine Symbiose im Zusammenspiel von Instrumenten verschiedener Traditionen gesucht. «Aubes» ist ein Stück von Begegnungen.

Persönliche Lebenserfahrungen und deren Verarbeitungen werden thematisiert, dies in einer Art Zwischenwelt, in welcher verschiedene kulturelle Antworten möglich sind, wovon keine die einzig wahre ist wie keine nur falsch.

Farbiges Lebensprinzip

Drei Farben bestimmen den Kreislauf des Lebens: Blau, das Ruhige und Traurige; Rot, das Feurige, Lebendige, aber auch Masslose; und schliesslich Weiss, die Farbe der Weisheit, herauskristallisiert aus allen Farben, allen Erfahrungen im Leben. Dieser Trinität liegt das Lebensprinzip in «Aubes» zugrunde: Tonia Schilling sieht sich als Protagonistin den verschiedenen Wellen im Leben ausgesetzt. Die Trommeln und das Violoncello untermalen hervorragend die Stimmung, das lauernde Schicksal, wartend darauf, dass es von der Person Besitz ergreift, sie buchstäblich vom Leben durchgeschüttelt wird und ohne fremde Hilfe kaum mehr wieder daraus herausfindet. Ein Schamane (Tidiane Diallo) hilft schliesslich mit seinem Gehilfen (Nago Koité), dass die fremden Kräfte sie loslassen, ihr helfen.

Tanz als Kommunikationsmittel

Die ganze Behandlung, der Ausdruck von Schmerz, Misstrauen, Einsamkeit, aber auch Lebensfreude und Sinnlichkeit vollzieht sich ohne jegliche Worte. «Tanz ist für mich ein Kommunikationsmittel», stellt Tonia Schilling klar, und unverkennbar lassen sich manche Dinge darin ungleich klarer ausdrücken als in irgendeiner Sprache.

Mehr zum Thema