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Glanzloser Sieg gegen das Schlusslicht

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Autor: Kurt Ming

Die Düdingen Bulls hatten für dieses Dienstagspiel den Vorstand des benachbarten Gottéron eingeladen, und die Chefs der Drachen bekamen von der Nummer zwei im Kanton gegen die spielerisch bescheidenen Jurassier nach einem schmackhaften Fondue keinen weiteren Leckerbissen mehr aufgetischt. Ohne gross zu forcieren, behielt das Team von Trainer Thomas Zwahlen das Geschehen auf dem Eis stets unter Kontrolle, und als Anfang letztes Drittel Sandro Abplanalp auf 5:2 für die Sensler erhöhte, war die Suppe frühzeitig gegessen. Der Gast aus Tramelan konnte danach mit viel Einsatz den Schaden im Rahmen halten, während sich sein Gegner mit dem Minimalziel Sieg zufriedengab.

Harte Vorbereitung zeigte Spuren

Bei den Bulls hatte man in der letzten Woche hart gearbeitet, und dieser Effort auf und neben dem Eis wirkte sich auf die Leistung des Favoriten laut ihrem Trainer Thomas Zwahlen irgendwie negativ aus. Die Düdinger kamen trotz der sieben Toren nie richtig auf Touren, sondern verzettelten sich des Öfteren in Einzelaktionen, statt im Kollektiv den Erfolg zu suchen.

Weil die Gegenwehr Tramelans erwartungsgemäss schwach ausfiel, was mit diesem reduzierten Kader auch ganz normal ist, reichte es nach 60 Minuten doch noch locker zum Sieg. Immer, wenn der Gast ein bisschen herankam, legte Düdingen einen Gang zu und schuf wieder einen beruhigenden Vorsprung. Die besten Momente hatten die Einheimischen im ersten Drittel, das sie mit 3:0 für sich entschieden. Tramelan seinerseits konnte den zweiten Umgang dann für sich verbuchen. In dieser Phase lief bei den Bulls nicht gerade viel zusammen.

Bessere Schlussphase

Im letzten Abschnitt war dann der Niveauunterschied doch noch zu sehen. Die Kräfte der Neuenburger, die den Match nur noch mit vier Verteidigern beendeten, liessen immer mehr nach. Auf der anderen Seite nutzten die Bulls ihre schnellen Konter doch noch zum einen oder anderen schönen Tor.

Zudem konnte man auch noch etwas Kräfte für das schwere Spiel am Wochenende gegen Martigny sparen, wo das Team laut Trainer Zwahlen sicher wieder viel kampfstärker und konzentrierter aufspielen wird.

Gestern gefiel bei der Durchschnittsleistung vorweg der Sturm um Center Abplanalp, aber auch Andreas Keller wusste mit einigen schönen Aktionen zu gefallen. Beim Verlierer war Goalie Nicolas Ledermann trotz sieben Treffern der beste Spieler. Er verhinderte mit einigen tollen Paraden ein durchaus mögliches Stängeli.

Eines ist sicher, diese Partie wird wegen ihres bescheidenen Niveaus den Fans nicht gross in Erinnerung bleiben. Düdingen tat nur das Nötigste für den Sieg, und für einmal reichte dazu der zweite Gang.

1. Liga. Rangliste: 1. Red Ice Martigny-Verbier 37. 2. Franches-Montagnes 31. 3. Saastal 29. 4. Düdingen 27. 5. Sion 20. 6. Lausanne 18. 7. Yverdon 17. 8. Villars 16. 9. Forward Morges 15. 10. Uni NE 9. 11. Bulle 7. 12. Tramelan 2.

Der Düdinger Jean Ayer wird zu Fall gebracht.Bild Corinne Aeberhard

Telegramm

Düdingen – Tramelan 7:3 (3:0, 1:2, 3:1)

Eisbahn SeseSee. – 285 Zuschauer. – SR: Matthey (Progin, Rebetez).

Tore: 3. Bertschy (Sassi, 5 gegen 4) 1:0, 8. Keller (4 gegen 5!) 2:0, 11. Bürgy (Keller, Zwahlen) 3:0, 24. Blanchard (Malkow, 5 gegen 4) 3:1, 31. Holzer (L. Dorthe, Jamusci) 4:1, 36. Steiner (Malkow, Bregnard) 4:2, 44. Abplanalp (Fasel) 5:2, 51. Holzer (Sassi, Abplanalp) 6:2, 51. R. Gerber (Altorfer, Schluchter) 6:3, 57. Sassi (Fasel) 7:3.Strafen: 4 x 2 Minuten gegen Düdingen Bulls; 7 x 2 Minuten gegen Tramelan.

HC Düdingen Bulls: Frédéric Dorthe; Bertschy, Zwahlen; Lucien Dorthe, Rigolet; Jamusci, Damian Roggo; Crasemann; Fasel, Fontana, Sassi; Holzer, Keller, Ayer; Cattilaz, Sandro Abplanalp, Bürgy; Dominik Riedo, Marc Riedo, Kilian Roggo; Amstutz.

HC Tramelan: Ledermann; Lüthi, Aeschlimann; Blanchard, Boillat; Bangerter; R. Gerber, Altorfer, Schluchter; Malkow, Bregnard, Steiner; Berlincourt, I. Gerber, D. Bregnard; Aeschbacher.

Bemerkungen: Düdingen komplett; Tramelan ohne Beuret, Bohnenblust, Erard, Rufli, Staudenmann (alle verletzt), Habegger (Militär). M. Riedo und Berlincourt im zweiten Drittel verletzt ausgeschieden. – Pfostenschuss: Fasel (29.). – 38. Timeout Bulls.

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