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Glühwein, Hotdogs und mehr als 1000 Quadratmeter präpariertes Eis

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marc Kipfer

Ob zu Fuss, mit Schlittschuhen oder einer kompletten Hockeyausrüstung: Die Bereitschaftanlage (BAL) der Gemeinde Gurmels war am Wochenende ein Treffpunkt für Jung und Alt. «Zu Spitzenzeiten waren bis zu 35 Personen auf dem Eisfeld», schätzt Christian Schneuwly vom HC Gurmels. Zusammen mit seinem Vereinskollegen Jan Meyer hat er ab dem Stephanstag in tage- und nächtelanger Arbeit eine Fläche von 43 mal 25 Metern in ein stattliches Eisfeld verwandelt.

Meist liefen die Wecker der Hockeyaner auf Hochtouren, und einmal haben sie sogar die ganze Nacht zusammen in der Anlage verbracht. «In den ersten Nächten mussten wir alle 45 Minuten frisches Wasser spritzen. Dank der Bise und der Kälte hatte das Eis Bestand», freut sich Schneuwly. Jetzt sei die Eisschicht rund zehn Zentimeter dick und daher etwas pflegeleichter.

Silvester-Schnee drohte das Eis zu vernichten

Eine heikle Phase hatte das Eisfeld-Team an Silvester und Neujahr zu bestehen, als es fast pausenlos schneite. Geschätzte 20 Zentimeter fielen auf das bereits fertige Eisfeld. «Da Schnee isolierend wirkt, drohte das Eis darunter zu schmelzen», sagt Schneuwly. Zahlreiche Freiwillige halfen mit, das Feld mehrmals vom Schnee zu befreien. Plötzlich waren nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch Leute aus dem Dorf da, um mitanzupacken. «Sogar manche, die wir gar nicht kannten», schildert Schneuwly den vorbildlichen Einsatz.

In den Jahren zuvor hatte der HC Gurmels den Versuch, ein Eisfeld zu präparieren, oft wegen zu hoher Temperaturen abbrechen müssen. Nun hat es zum ersten Mal seit vier Jahren wieder geklappt. «Unsere Väter haben uns dazu angestiftet», erzählt Schneuwly. Diese hätten schon vor Jahrzehnten regelmässig für Eis in Gurmels gesorgt – damals noch auf dem Platz vor dem Primarschulhaus. «Als nach Weihnachten die momentane Kälteperiode angekündigt wurde, spornten sie uns an, es wieder einmal zu probieren», so Schneuwly.

Von Gemeinde unterstützt

Abgesehen vom Zeitaufwand halten sich die Kosten für das Eisfeld in Grenzen – die Gemeinde unterstützt die Mitglieder des HC Gurmels. «Das Wasser dürfen wir am Hydranten abzapfen und die wenigen Abfallsäcke nimmt die Gemeinde kostenlos entgegen», sagt Christian Schneuwly.

Abfall entsteht deshalb, weil die Eisfeld-Initianten ihren Besuchern einiges bieten. «In der BAL-Anlage haben wir eine beheizte Garderobe und einen kleinen Stand eingerichtet, wo es unter anderem Hotdogs, Bier oder Glühwein gibt», so Schneuwly, der auch seit dem Ende der Ferien täglich vor Ort ist. Vor allem abends, um den Platz gründlich zu wischen und neu zu bespritzen.

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