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Goalie Ruiz führt den FCF zum Sieg

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Autor: edgar fahrni

fussball 1. Liga Dass Freiburg mit drei Zählern aus Bern nach Hause reisen konnte, ist vor allem ein Verdienst von Torhüter Kelion Ruiz. Bei den technisch überlegenen Bernern wehrte der 31-Jährige deren zahlreiche Chancen nämlich gleich am Laufmeter ab. Höhepunkt war, als er einen Foulpenalty von Goalgetter Qendrim Makshana mit einem starken Reflex aus der Ecke abwehrte. Zu diesem Penalty war es gekommen, weil Hélios Sessolo zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Neben Sessolo und Makshana war bei YB mit Matar Coly ein weiterer Angreifer kaum zu bremsen. Zudem wirbelten mit Christian Miani und Samir Naili weitere YB-Spieler mit viel Engagement im Mittelfeld.

Neben den vielen anwesenden Freiburger Fans fühlte sich auch Trainer Jacques Descloux vorerst nicht wohl: «Vor der Pause war von uns wenig zu sehen, aber YB vergab die grossen Chancen beinahe fahrlässig oder fand gegen unseren grossartigen Torhüter Ruiz kein Rezept. Beeindruckt hat mich besonders Coly.»

Gewaltige Leistungssteigerung

Nach der Pause sah man einen anderen FC Freiburg, der nun gegen die körperlich unterlegenen Berner die meisten Zweikämpfe gewann. Vorerst scheiterte Sylvain Mora mit seinem Knaller aus 20 Metern nur knapp (47.). Vier Minuten später setzte sich Yohan Viola auf der linken Seite durch. Aus spitzem Winkel überlistete er auch noch Torhüter Yvon Mvogo, der den Pfosten nicht gut abgedeckt hatte: 0:1! Viola war schon vor der Pause klar der beste Freiburger Feldspieler, während sich die Sturmspitze Lucien Dénervaud schwertat mit der aufsässigen YB-Defensive, in welcher besonders Ezgjan Alioski herausragte, der beim Hinspiel in Freiburg vom Platz geflogen war.

Ab der 75. Minute fanden die Berner wieder besser ins Spiel, und den zahlreichen Zuschauern wurde so eine spektakuläre Schlussviertelstunde geboten. Vorerst scheiterte Hassan Lingani mit seinem Kopfball bei einem Corner nur knapp. Wenig später flog ein Freistoss von Frédéric Piller aus 18 Metern knapp über das Tor. In der Nachspielzeit häuften sich die grossen Chancen. Vorerst vergab Antero Gomes den Ausgleich nur knapp, und dann hatte der eingewechselte Arthur Deschenaux das 0:2 auf dem Fuss. Er scheiterte aber genau so wie Naili beim Gegenzug. Freiburg steht jetzt vor dem Aufstieg in die 1. Liga Promotion, denn das letzte Spiel gegen Schlusslicht Baulmes sollte durchaus zu gewinnen sein.

Sehr zufrieden war Trainer Descloux: «Nach der Pause haben wir im Mittelfeld die meisten Zweikämpfe gewonnen. Unser Sieg ist ein Erfolg des ganzen Teams, wobei ich vor Torhüter Ruiz den Hut ziehe. Er hat uns den Erfolg mit seinen Paraden erst ermöglicht. Seit Ostern sind wir nicht mehr zu bezwingen und ich hoffe, dass wir nun den Aufstieg realisieren können.»

Mit dieser Niederlage ist dagegen YB im Kampf um den Aufstieg der U21-Teams gescheitert. Entsprechend frustriert war Trainer Joël Magnin: «Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, denn unsere Effizienz war schlecht. Freiburg dagegen hatte eine einzige grosse Chance und konnte diese gleich nutzen.»

Telegramm

Young Boys U21 – Freiburg 0:1 (0:0)

Neufeld; 300 Zuschauer; SR: Schmid.Tor:51. Viola 0:1.

YB U21: Mvogo; Zangger, Lingani, Bürki, Alioski; Miani (81. Gomes), Sessolo (73. Frey), Naili, Bertone: Makshana, Coly.

FC Freiburg: Ruiz; Sturny, Bize (81. Bondallaz), Prempeh, Brulhart; Piller, Zaugg, Hartmann, Viola; Mora (58. Charrière), Dénervaud (78. Deschenaux).

Bemerkungen:YB U21 ohne Manca (krank), von Ballmoos (verletzt). – Freiburg ohne Taveira Coutinho, Ahmeti (verletzt). – 13. Torhüter Ruiz hält Foulpenalty von Makshana. – Verwarnungen: 26. Zangger (Reklamieren), 31. Dénervaud (Reklamieren), 43. Naili, 59. Miani, 74. Charrière, 84. Bürki (alle Foul), 88. Hartmann (Handspiel). – Sessolo, Zangger, Frei waren am vergangenen Donnerstag mit der U19- Nationalmannschaft in Einsatz und deswegen nicht in Normalverfassung.

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