Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gottéron lässt die Fäuste fliegen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Frank Stettler (Text) und Corinne Aeberhard (Bilder)

Dienstagnachmittag in den Räumlichkeiten des Box-Clubs Düdingen. Die Geschwister Ivo und Ursula Hayoz bitten die Spieler von Gottéron zur letzten von insgesamt fünf Trainigslektionen in diesem Sommer. Bis auf die vier Ausländer, Christian Dubé, Mike Knoepfli, Marc Abplanalp und dem noch immer an einer Gehirnerschütterung laborierenden Julien Sprunger sind alle Spieler da – auch wenn sich wohl der eine oder andere wünschen würde, er könnte die Einheit schwänzen. Denn was die Spieler erwartet, sind eineinhalb Stunden Vollgas. Pausen gibt es so gut wie keine. Stattdessen kräftezehrende Übungen à gogo. Trainerin Ursula Hayoz pusht die Gottéronspieler an ihr Limit. Schattenboxen, Kräftigung der Oberschenkel, Boxen am Sandsack sowie Übungen zur Stabilisierung der gesamten Rumpfmuskulatur wechseln sich munter ab. Währenddessen gesellt sich einer nach dem anderen für einige Minuten zu Ivo Hayoz in den Boxring. Nach einer Sequenz Schlagtraining an die Pratze folgt ein kurzes Sparring. Dabei geht es ganz schön zur Sache. Manch einer gerät gar in Rage, die Grenze zwischen Spass und Ernst wird zusehends schwammiger.

Zur Strafe Liegestütze

«Es ist ein hartes Training», sagt Ivo Hayoz. «Uns geht es darum, dass die Spieler lernen zu beissen.» Zum dritten Mal ist das Boxtraining ein Teil der Saisonvorbereitung. «Wir wollen dem Team eine Abwechslung zum Trainingsalltag bieten», erklärt Ursula Hayoz, die von der Arbeitseinstellung dieser speziellen Kundschaft angetan ist. «Es sind Profis, das merkt man. Jeder zieht den anderen mit.» Und falls der eine oder andere doch einmal etwas zu lasch zu Werke geht, verordert sie ohne mit der Wimper zu zucken Liegestütze zur Strafe. Dies ist indes die Ausnahme. Die Disziplin ist bemerkenswert. «Die Spieler sind nach dem Training völlig kaputt», so Konditionstrainer Bruno Knutti, der die Spieler seit sechs Wochen physisch auf Vordermann bringt. «Das Boxtraining bringt uns viel Selbstvertrauen. Wir verfügen über ein eher technisches, feines Team, da tut es gut, eine gewisse Härte zu entwickeln.» Die Arbeitsmentalität sei von einem sehr hohen Nievau, so Knutti weiter. «Wir haben begonnen, Leistungssport zu leben.»

Wischmop im Dauereinsatz

Der Schweiss, der mit jeder Minute noch mehr zu fliessen begann, sodass Simon Rytz mit dem Wischmop gar nicht mehr Herr der Lage wurde, sowie die immer dickere Luft unterstrichen die Aussagen des Konditionstrainers. Alle, ob die Fliegengewichte wie Andrei Bykow oder die etwas behäbigeren Schwergewichtler à la Benjamin Conz, zogen voll mit – mit mehr oder weniger Box-Talent. «Bei Sebastian Schilt zum Beispiel merkt man, dass er bereits Kampfsporterfahrung hat. Und Michael Ngoy hat viel Power, aber von der Technik sprechen wir besser nicht», so Ivo Hayoz schmunzelnd.

Macht mit Aggressivität und viel Punch auch im Boxring eine gute Figur: Verteidiger Michael Ngoy.

Der Schweiss floss in Strömen: Sandy Jeannin und der neue Gottéron-Goalie Benjamin Conz schinden sich.

Bearbeitet den Sandsack: Neuzugang Sebastian Suter.

Konzentriert bei der Arbeit: Adam Hasani und Alain Birbaum.

Vergisst die Deckung nicht: Stürmer Cédric Botter.

Mehr zum Thema