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Gräberstadt aus der Bronzezeit

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Aufsehenerregender Fund unter künftiger A1

Mit neun entdeckten Grabhügeln stellt die Nekropole von Châbles jene von Weinigen ZH in den Schatten. Sie war mit sechs Grabhügeln die bisher grösste bekannte Gräberstadt aus der Epoche der mittleren Bronzezeit (1350 bis 1200 vor Chr.) in der Schweiz; der Freiburger Kantonsarchäologe François Guex bestätigte
am Freitag auf Anfrage einen Bericht der Freiburger Tageszeitung «La Libérté».

Bei dem Fund handle es sich um einen Glücksfall, sagte Guex. Nun müsse die Nekropole für die Nachwelt sorgfältig dokumentiert werden. Bereits in einem Monat müssen die Ausgrabungen beendet werden, damit der Ast Yverdon-Payerne der Autobahn A1 fertiggestellt werden kann.
Entdeckt wurden in den Gräbern Armbänder, Stecknadeln, eine Pfeilspitze sowie eine Perle aus Bernstein. Insgesamt waren in der Nekropole 25 Menschen bestattet; vier oder fünf von ihnen waren eingeäschert worden.

Bereits im Jahre 1996 begonnen

Die Ausgrabungen hatten bereits 1996 begonnen, waren aus Angst vor Plünderern aber nicht publik gemacht worden. Vor kurzem war bei einer anderen archäologischen Fundstelle im Kanton Freiburg ein keltisches Hügelgrab wild ausgehoben worden. Der Archäologische Dienst des Kantons will dagegen laut Guex in den nächsten Tagen Klage einreichen.

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