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Grenette AG legt Parkhausprojekt auf Eis

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Autor: Nicole Jegerlehner

FreiburgSeit 13 Jahren unternimmt die Interessengemeinschaft der Grenette AG zahlreiche Anstrengungen, um ihre Garage auf der Seite des Grabensaals auszubauen: 200 000 Franken hat die Interessengemeinschaft laut Mitteilung bereits in Studien, Projekte, Architekten und Ingenieure, Vorstösse und Verfahren investiert. «Wir könnten innert neun Monaten 109 Parkplätze bauen und diese den Einwohnern des Burgquartiers vermieten», sagt Jean-Pierre Wolhauser, Sekretär des Verwaltungsrats.

Doch nun suspendiert die Grenette AG ihr Ausbau-Projekt: Weil die Gemeinde Freiburg laut Richtplan «Historische Stadt» ein öffentliches Parkhaus unter dem Liebfrauenplatz vorsieht, das 200 Autos Platz bieten soll – und wegen der anhaltenden Einsprachen von Pro Fribourg und der Freiburger Sektion des Verkehrsclubs Schweiz (VCS). «Der Verwaltungsrat wird kein weiteres Geld für zusätzliche Studien und Schritte ausgeben, solange keine Garantien für die Realisierung des Projektes und dessen finanzielle Tragbarkeit vorliegen», teilte die Grenette AG gestern Abend, kurz vor ihrer Generalversammlung, mit.

Die neu-alte Idee der Stadt

Die Stadt Freiburg sucht seit Jahren nach Lösungen für die Parkplatzproblematik im Burgquartier. 1983 hatte das Stimmvolk ein Parkhaus unter dem Liebfrauenplatz abgelehnt. Genau diese Idee hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stadtarchitekt Thierry Bruttin nun wieder aufgenommen. Denn um das Burgquartier aufzuwerten, will der Gemeinderat oberirdische Parkplätze aufheben. Bereits früher wurde die Idee eines Parkhauses auf der anderen Seite der Zähringerbrücke diskutiert. Zurzeit habe aber das Parking unter dem Liebfrauenplatz Priorität, sagt Vize-Syndic Jean Bourgknecht (CVP).

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