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Grosse Freiburger Mountainbike-Pläne

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Das Mountainbiken ist der Star im Sommertourismus» – bei derartigen Statements, kombiniert mit imposanten Fotos von bereits realisierten Mountainbike-Projekten im Bündnerland sowie im europäischen Ausland, ging am Mittwochabend regelmässig ein Raunen durch den gut gefüllten Seminarraum in der Hostellerie Schwarzsee. Gut 50 Interessierte waren der Einladung des Freiburger Tourismusverbandes zur Impulspräsentation des Projekts «Mountainbike Freiburg» gefolgt.

Einheitliches Auftreten

Adolf Kaeser von Schwarzsee Tourismus, der Plaffeier Gemeinderat Bruno Zbinden und der Tourismusverband-Direktor Pierre-Alain Morard erarbeiteten die ersten Konzepte, zusammen mit Darco Cazin vom Bündner Unternehmen Allegra Tourismus, welches seit 15  Jahren die Entwicklung von Mountainbike-Tourismusprojekten betreibt. «Wir wollen im Rahmen dieses Projekts ein offizielles Mountainbike-Netz realisieren sowie das Zusammenspiel mit anderen Interessengruppen wie Wanderern, Hirten oder Jägern besser gestalten», führte Kaeser aus.

Weitere Ziele seien die Sicherstellung eines guten Zugangs per ÖV, eine Diversifizierung des touristischen Angebots zur besseren Auslastung der Bergbahnen und die Förderung der E-Bike-Mobilität auch in den Voralpen. Ganz grundsätzlich sei es den Beteiligten ein Anliegen, den Mountainbike-Tourismus im Kanton Freiburg unter einem Label zu organisieren und damit auch zu professionalisieren. Der weltweit seit einigen Jahren festzustellende Mountainbike-Boom sei zwar längst auch im Kanton Freiburg angekommen, doch habe bisher eine «breitere Zusammenarbeit» gefehlt. So seien das Auftreiben von Geldern sowie die Freiwilligensuche – beispielsweise für Unterhaltsarbeiten – bis jetzt eher Stückwerk gewesen. Der Kanton unterstützt nun im Rahmen von «Voralpen 2030» das Projekt finanziell und organisatorisch (siehe Infobox).

Aufruf zur aktiven Mitarbeit

Cazin sieht im Kanton Freiburg «riesiges Potenzial»: Es gebe bereits viele Mountainbiker, erste Infrastruktur-Fixpunkte wie Pumptracks oder Bikeparks würden bestehen (die FN berichteten), und zu guter Letzt sei auch die voralpine Topografie mit sanften Steigungen für ein breites Spektrum von Bikern interessant.

Letztlich würde aber viel von der Partizipation aller Interessengruppen abhängen. Das Projekt befinde sich erst im absoluten Anfangsstadium, weshalb es nun wichtig sei, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ihre Interessen und Bedürfnisse in den Prozess einbringen würden, «auch diejenigen, welche noch skeptisch sind», so Bruno Zbinden. Nur so könne man herausarbeiten, welche Infrastrukturprojekte an welchen Standorten im Kanton Freiburg sinnvoll sein könnten. Ergänzend betonte Spezialist Cazin, dass neben einer guten Infrastruktur auch die dazu passenden Dienstleistungen etwa in Hotels und Restaurants sowie der Charakter einer Destination als Mountainbike-Hotspot mit eigener «Identität» entscheidend für den langfristigen Erfolg seien.

Zahlen und Fakten

Offene Workshops in Bulle und Freiburg

Mit drei Impulspräsentationen in Schwarzsee und gestern in Villars-sur-Glâne sowie Bulle ist der Startschuss zum Projekt «Mountainbike Freiburg» gefallen. An zwei halbtägigen Workshops sollen am 2. Mai in Bulle sowie am 3. Mai in Freiburg die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem Massnahmenplan gemacht werden, welcher im Herbst fertig sein sollte. Die Workshops sind offen für alle Interessierten, so beispielsweise für Biker, Wanderer, Hirten, Sennen, Landbesitzer und Anwohner. Ein konkretes Umsetzungskonzept soll innert fünf Jahren erarbeitet werden. Das Mountainbike-Projekt ist ins kantonale Projekt «Voralpen 2030» integriert, weshalb dafür Gelder der Neuen Regionalpolitik (NRP) gesprochen werden. Die Höhe der Gesamtkosten und die genauen Finanzierungswege sind aktuell noch nicht bekannt.

czu

 

 

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