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Grosser Tag für Greyerzer Käse

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«La Maison du Gruyère» – Eröffnung der neuen Schaukäserei in Pringy

Festakt ganz nach Schweizer
Tradition

Alphornklänge umrahmten die Rede von Präsident George Godel, wie es sich für die Einweihung eines typisch schweizerischen Käsehauses gehört. Natürlich durfte auch der Fahnenschwinger und die traditionell gekleideten Käserinnen und Käser nicht fehlen. Tatsächlich: Was wäre Freiburg ohne seinen Greyerzer Käse? Nur die Kuh war nicht anwesend, um die Szenerie zu vervollständigen. Dass später eine dazustossen würde, war zu jenem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Ungefähr 150 Besucher wohnten dem Festakt bei, darunter auch nahmhafte Persönlichkeiten, wie die Staatsräte Pascal Corminboeuf und Michel Pittet oder der Ammann vom Greyerzbezirk Christian Bussard. Bundesrat Joseph Deiss liess sich entschuldigen, hatte aber das «Maison du Gruyère» schon vorher besucht. Es habe ihm sehr gut gefallen, wie George Godel bekannt gab. Doch auch sein Enthusiasmus kannte keine Grenzen: «Es lebe der Gruyère!»
Die Demonstrationskäserei soll die Touristen in die Region locken: «Wir wollen dem Greyerzerland zu mehr Attraktivität verhelfen», so Godel. Deshalb haben die Verantwortlichen eine Zusammenarbeit mit dem Greyerzer Tourismusverband angestrebt. Auch eine Internetsite ist geplant und wird in den nächsten Wochen in Betrieb genommen.
Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf 9,6 Millionen Franken von Seiten der Käserei und 2,6 Millionen Franken für die Realisierung des Restaurants und des Ladens, die auf das Konto der Passagio Holding gingen. Wichtig sei denn auch diese Kooperation mit der Passagio Holding, weil so die Käserei zwei zusätzliche Elemente dazugewinnt, meinen Georges Godel und Guy Pernet, Präsident von Passagio, übereinstimmend.
Die Besucher müssen sich mit einem bescheidenen Eintritt an den Kosten für die Umbauarbeiten beteiligen, erhalten dafür aber eine Kost-Probe des Produktes und erleben einen Rundgang durch die Welt des Käses.

«Der Käse gehört der Kuh»

Der Besucher schnappt sich am Eingang ein Tonbandgerät, das ins Geheimnis des Greyerzer Käses einweiht. Das heisst, vielmehr ist es eine Kuh, die spricht und uns von ihrem Leben als Milchspenderin erzählt. Mit viel Herz und Gefühl berichtet sie vom «Milchgeschäft», ihrer Vergangenheit sowie den neuen und alten Melkmethoden und den Weidegewohnheiten.

Das Programm scheint ganz klar für Kinder konzipiert, ob aber die Erwachsenen an einer Kuh gefallen finden, die sagt: «Woher du auch kommst, wer du auch bist, sei willkommen. Entschuldige, dass ich dich duze… ich sollte mich vorstellen. Ich bin die Kuh und heisse Cerise…», bleibt fraglich. Dennoch kann man von Cerise etwas lernen: Der Käse gehört nicht dem Menschen, «der Käse gehört der Kuh».
Die Organisatoren rechnen mit rund 300000 Besucherinnen und Besuchern im ersten Jahr. Cerise wird also genügend Gelegenheit haben, Freunde zu finden.

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