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Grossprojekt für Guggisberger Käser

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In den Voralpen des Berner Mittellandes liegt in einem Seitental von Guggis­berg die Hirschmatt. Sie umfasst einige Häuser an der Hauptstrasse. Aus ihnen sticht ein Gebäudekomplex aus Fichtenholz mit drei grossen Giebeldächern heraus.

Dies ist das künftige Produktions- und Verwaltungsgebäude der neuen Käsereigenossenschaft Guggisberg, die 2015 aus den drei Käsereigenossenschaften Allmendli, Scheuerguthubel und Riffenmatt gegründet worden ist.

Die neue Käserei kostet rund fünf Millionen Franken. «Das ist für Guggisberg ein grosses und wichtiges Projekt», sagt der 59-jährige Hans Burri, der Geschäftsleiter der Genossenschaft und Mieter der Käserei.

Die Milch im Dorf verarbeiten

Die drei ehemaligen Genossenschaften haben die letzten rund hundert Jahre eigene Käsereien betrieben. «Sie hätten jedoch in diese Betriebe investieren müssen, wofür sie nicht genug Geld gehabt hätten, weil sie zu klein waren», sagt Burri, der seit 45 Jahren als Käser tätig ist.

Weil sie gemeinsam finanzstärker sind, haben die Genossenschaften fusioniert und im weitläufigen Dorf die neue Käserei gebaut. Darin wird ab 28.  November mit drei Vollzeitstellen hauptsächlich Gruyère AOP produziert. Geplant sind täglich 18 Laibe à 33 Kilogramm, was im Jahr 220 Tonnen ergibt.

Dazu bezieht die Käserei täglich rund 7200 Liter Milch von 26 Bauern aus Guggisberg. «Ihnen zahlen wir einen fairen Preis, damit sie die Milch nicht günstiger ausserhalb von Guggisberg der Industrie verkaufen», sagt Hans Burri.

Automatisierte Produktion

Den Bau der Käserei hat die Genossenschaft auf vielseitige Weise finanziert: mit dem Erlös der verkauften Liegenschaften der drei alten Genossenschaften, zinslosen Darlehen, einer Bankenhypothek, Bundessubventionen sowie je einem Beitrag der Gemeinde und der Schweizer Berghilfe.

In der neuen Käserei wird die Produktion und die Pflege der Käselaibe automatischer laufen als früher. «Ich werde viel weniger von Hand arbeiten», sagt Hans Burri. Das stört ihn nicht: «Ich werde es nicht vermissen, im Keller tonnenweise Käse zu bewegen und sie mit Salzlauge einzuschmieren», sagt Burri mit einem Lachen.

Die Käsequalität entscheidet

Zehn Tage vor der Eröffnung ihrer neuen Käserei lädt die Käsereigenossenschaft Guggisberg am Samstag zum Tag der offenen Tür ein. Die Käserei wird für Besichtigungen offen sein. Führungen sind aber nicht geplant. «Doch werden der Architekt, Fachleute und ich Fragen der Besucher beantworten», sagt Burri. Und die Festwirtschaft serviert nebst den üblichen Speisen und Getränken auch Fondue Gruyère.

Wie lange es der Käsereigenossenschaft Guggisberg zum Feiern zumute bleibt, hänge allein vom Käse ab, sagt Burri: «Alles steht und fällt mit dessen Qualität.»

Käsereigenossenschaft Guggisberg. Sa., 18. November, 10 bis 18 Uhr.

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