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Grossüberbauung bereitet Sorgen

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Autor: Lukas Schwab

Zurzeit ist der Stockacker zwischen der Wilergasse und der Sonnhaldenstrasse in Kerzers noch unbebaute Wiese. Dies soll sich aber in den nächsten Jahren ändern: Auf dem rund 63 000 Quadratmeter grossen Areal werden 230 Wohnungen für rund 750 Personen entstehen. Bis zum 4. Mai liegt nun der Detailbebauungsplan der Baulandumlegung (BLU) Stockacker in der Gemeindeverwaltung Kerzers öffentlich auf.

Gemeinsame Einsprache

Besorgte Bürger und Anwohner der Überbauung, die sich in der Gruppe «lebenswerte Infrastruktur Kerzers» organisiert haben (siehe FN vom 27. Februar), haben diese Woche die Detailpläne begutachtet. Dabei stiess vor allem die Verkehrserschliessung auf Kritik.

«Dieses Projekt wird das Dorf einschneidend verändern», ist Fredi Schwab, Mitinitiant der Gruppe, überzeugt. Die Anwohner befürchten eine grosse Belastung durch den Bauverkehr und die Nutzungsfolgen des Quartiers. Sie haben deshalb gemeinsam Forderungen formuliert, die sie mit einer Einsprache geltend machen wollen (siehe Kasten). Verschiedene Anwohner planen zudem eine persönliche Einsprache einzureichen.

Sachliche Diskussion

Laut Beat Flühmann, Präsident der BLU Stockacker, hat die Gruppe «lebenswerte Infrastruktur Kerzers» ihn bisher nicht kontaktiert. Mit Einsprachen hat er aber gerechnet. «Ich habe Verständnis für die Anliegen der Anwohner und hoffe auf eine sachliche und konstruktive Diskussion», so Flühmann.

Neben «lebenswerte Infrastruktur Kerzers» plant eine zweite Anwohnergruppe eine Einsprache mit ähnlichen Forderungen. «Bei der Erschliessung des neuen Quartiers gehen die Ansichten aber auseinander», erklärt Martin Johner, Mitinitiant dieser zweiten Gruppe. Um die Sonnhaldenstrasse vom Verkehr zu entlasten, unterstützt er eine Teilerschliessung über die Wilergasse. Genau dies will jedoch die andere Gruppe zum Schutz des Wilergasse-Hohlwegs verhindern.

Das ganze Dorf ist betroffen

Katja Meister, Mitinitiantin von «lebenswerte Infrastruktur Kerzers» ist überzeugt, dass nicht nur die Anwohner, sondern die gesamte Dorfbevölkerung vom Grossprojekt betroffen sein wird: «Durch den Mehrverkehr werden sich die bestehenden Verkehrsprobleme im ganzen Dorf verschlimmern.» So würden die Schulwege noch gefährlicher und an den kritischen Verkehrspunkten müsste mit noch längeren Wartezeiten gerechnet werden. Um die Gemeindebehörden auf die allgemeine Verkehrs- und Infrastrukturprobleme aufmerksam zu machen, plant Katja Meister deshalb zusätzlich zu den Einsprachen eine breit angelegte Unterschriftensammlung.

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