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Grüne gehen mit Garnier in zweiten Wahlgang

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«Wir haben einen grossen Erfolg bei diesen Wahlen eingefahren», sagte Grünen-Präsident Bruno Marmier zum Auftakt der ausserordentlichen Generalversammlung der Grünen Partei Freiburg. Rund 20 Mitglieder kamen gestern Abend im Kulturcafé Ancienne Gare in der Stadt Freiburg zusammen, um eine Bilanz des ersten Wahlganges vom vergangenen Sonntag zu ziehen und das «Wie weiter» für den zweiten Wahlgang in den Staatsrat zu besprechen. «Mit sechs Sitzen und 6 Prozent Wähleranteil im Grossen Rat haben wir eine neue Dimension erreicht», betonte Marmier. Er überreichte allen Gewählten Blumen. Auch Staatsrätin Marie Garnier erhielt einen Strauss für die 30 683 Stimmen, die sie erhalten hatte, die für eine Wiederwahl im ersten Wahlgang aber nicht reichten.

«Es wird nicht einfach»

Sodann ging es ans Eingemachte. Doch die Nomination von Staatsrätin Marie Garnier erwies sich bei den Delegierten als unbestritten. «Wir haben mit unseren Bündnispartnern gesprochen und sind der Überzeugung, dass wir zusammen die drei restlichen Sitze im Staatsrat machen können», sagte Marmier. Es werde eine Herausforderung und bestimmt keine einfache Sache. Und vor allen Dingen: «Es wird eine Vertrauensprüfung für das Bündnis werden.» Marmier betonte weiter, dass die Vielfalt innerhalb des Staatsrates wichtig sei, um voranzukommen. Notabene sei es auch wichtig, dass Frauen im Staatsrat vertreten seien.

«Ich möchte weitermachen»

Marie Garnier schloss sich dem Votum von Marmier an. Es sei nun wichtig, dass die Linke kompakt stimme. «Ich würde sehr gerne weitermachen, aber ich brauche unbedingt eine zweite Frau im Staatsrat und einen weiteren Deutschsprachigen.» Sie habe nun so viele Dossiers angeleiert und möchte diese nun weiter vorantreiben. Garnier betonte auch, die sehr gute Zusammenarbeit innerhalb des linken Bündnisses. «Es ist bedauerlich, dass mit Ursula Schneider Schüttel (SP) und Bernadette Mäder-Brühlhart (CSP) gerade zwei Deutschsprachige über die Klinge springen müssen», so Garnier.

Per Akklamation stimmten die Delegierten ihrer Nomination für den zweiten Wahlgang zu.

Gute Bilanz der Grossräte

Grossrätin Christa Mutter zog sodann Bilanz des Mitte-links-Bündnisses im Grossen Rat: In der ersten Legislatur 2006 bis 2011 habe es noch geharzt, sagte Mutter mit einem Blick zurück. In der vergangene Legislatur sei es aber schon sehr gut gegangen zwischen CSP, GLP, dem unabhängigen Louis Duc und den Grünen. Mehrere Momente hätten sie zusammengeschweisst: So die Debatte um die Vertretung der kleinen Parteien im Grossen Rat, in der auf die Fraktion viel Druck ausgeübt worden sei, dann der Tod von Louis Duc und schliesslich die eidgenössischen Wahlen 2015.

Keine eigene Fraktion

Aus diesem Grund sei es der Wille der bisherigen Grünen-Grossräte, auch in Zukunft zusammenzuarbeiten, so Mutter. Das würde bedeuten, dass die Grünen nicht beabsichtigen, eine eigene Fraktion zu bilden, was sie mit sechs Abgeordneten könnten.

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