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Grünes Licht für Arztstudium in Freiburg

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Freiburg Der Freiburger Bachelor-Lehrgang in Medizin hat von den zuständigen Stellen des Bundes die definitive Akkreditierung erhalten. Diese bescheinigt die geforderten Qualitätsstandards und genehmigt den Medizin-Bachelor (BMed) für die Dauer der nächsten sieben Jahre. Wie die Universität in einer Mitteilung schreibt, findet damit das Zulassungsverfahren einen erfolgreichen Abschluss.

Das dritte Jahr der medizinischen Ausbildung wurde an der Universität Freiburg 2009/10 erstmals angeboten und hat seither bereits über 50 Abschlüsse ermöglicht. Nach Absolvierung des BMed setzen die Freiburger Studierenden ihr Studium der Humanmedizin an einer der fünf Schweizer medizinischen Fakultäten fort.

Anpassung an Bologna-System

Für die Universität ist die Ausbildung, welche sie zusammen mit dem Spitalnetz HFR anbietet, aus verschiedenen Gründen wichtig. Wie der Studienbevollmächtigte im Dekanat der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Sylvain Debrot, auf Anfrage betont, reichten die bisher angebotenen zwei Jahre Grundstudium nicht mehr. Ein drittes Jahr ermöglicht die Absolvierung eines vollständigen Grundstudiums an der selben Hochschule.

Damit passt sich die Universität im Bereich Medizin dem Bologna-System und der veränderten Gesetzeslage in der Schweiz an. Bisher mussten die Studierenden nach zwei Jahren ohne Abschluss an eine andre Uni wechseln. «Die Koordinierung war kompliziert», sagt Debrot. Und die Regelung kam in Konflikt mit der Hochschulpolitik des Bundes.

Nun erhalten die Freiburger Mediziner ihren Erstabschluss an ihrer Heim-Uni und können sich dann an einer der grossen Schweizer Fakultäten oder im Ausland weiterbilden und spezialisieren. «Der Bachelor ist vor allem dann interessant, wenn Schweizer beispielsweise in den USA studieren wollen.» Dort werde ein anerkannter Abschluss verlangt. «Das hat in der Vergangenheit Probleme gegeben», so Debrot. Das Medizinstudium wurde in Freiburg erstmals 1897 angeboten.fca

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