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Grünes Licht für «Bertigny III»

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Das Kantonsspital wird mit einem fünfstöckigen neuen Gebäude ergänzt

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Fünf Niveaus wird das neue Gebäude aufweisen. Im zweiten Untergeschoss sind Garderoben und Technik-Räume, im ersten Untergeschoss Räume für die Apotheke und eine Reservefläche, im Erdgeschoss Räume für die Hämodialyse, im ersten Obergeschoss vier Operationssäle und im zweiten Obergeschoss die Technik für den Operationstrakt vorgesehen. Der Kredit wird ebenfalls der Renovation von zwei bestehenden Operationssälen und den dazugehörenden Räumlichkeiten dienen.

Keine zusätzlichen Operationssäle

Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi gab eingangs zu verstehen, dass mit dem Neubau keine zusätzlichen Operationssäle am Kantonsspital geschaffen werden. Wie sie betonte, geht es vor allem um den Ersatz der sechs bestehenden Säle im alten Trakt. «Bertigny II» weist bereits drei neue Säle auf.Sie erläuterte, weshalb es nicht möglich war, die technisch überholten Säle im alten Trakt zu renovieren, zumal die Sanierung aller Säle gleichzeitig hätte vorgenommen werden müssen. Nach ihren Worten kam eine Studie zum Schluss, dass ein neues Gebäude die vernünftigste und wirtschaftlichste Lösung sei, zumal dieses auch noch für andere Zwecke genutzt werden könne, nicht zuletzt für Garderoben für das Personal, die heute sehr unbefriedigend seien.

Keinen Einfluss auf die andern Spitäler

Ruth Lüthi versicherte SVP-Sprecher Werner Zürcher, dass der Neubau keinen Einfluss auf die Aufgaben der andern Spitäler des Kantons haben werde. Wie sie weiter ausführte, soll ein Operationssaal für die Notfälle reserviert werden. Dies bedinge aber, dass ein Operationsteam auf die Beine gestellt werde, was im Budget 2007 vorgesehen sei,Diesbezüglich machten sich CSP-Sprecherin Nicole Aeby-Egger und SP-Sprecherin Solange Berset Sorgen. So wollte Letztere nicht, dass auf Kosten der Sicherheit mehr operiert werde. Sie wünschte, dass das Spital mit genügend Personal ausgestattet werde.

Ein Legat von 16 Millionen

Kommissionssprecher René Thomet und auch CVP-Sprecher Bruno Jendly riefen in Erinnerung, dass für das Projekt «Bertigny II» im Jahre 1996 ursprünglich eine Summe von 95 Millionen Franken vorgesehen war, die dann aber vom Grossen Rat auf 55 Millionen gekürzt worden sei.Keine Mühe mit dem Verpflichtungskredit von 22,3 Millionen hatte der Rat wohl auch, weil der Kanton schliesslich nur 2,3 Millionen zu berappen hat. Fünf Millionen tragen die Gemeinden des Saanebezirks, für die das Kantonsspital als Bezirksspital dient. Und die restlichen 16 Millionen können mit einem Legat einer Familie finanziert werden.

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