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Gustav leitet den besten Chor der Schweiz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: imelda Ruffieux (text) Corinne Aeberhard und Aldo Ellena (Fotos)

Ein Student aus Uppsala mit französischem Akzent, ein uralter Weihnachtspopsong und Gustavs ganz spezielle Art, einen DJ-Bobo-Song zu arrangieren – das waren gestern Abend offensichtlich die besten Zutaten, um beim Kampf der Chöre die musikalischen Herzen der TV-Zuschauer zu erwärmen. Es war jedoch sicher nicht nur die musikalische Wundertüte des kreativen Freiburger Musikers, die am Schluss das Zünglein an der Waage spielte, sondern er selbst. Mit seiner natürlichen Art, seinen unverblümten Sprüchen und seiner Fähigkeit, den Chor zu Bestleistungen zu motivieren, hat er über den Kanton Freiburg hinaus Anhänger gefunden.

Mitgrölen in Tafers

Überschwänglich gross war die Freude auch im Public Viewing in der Aula der OS Tafers nach Bekanntgabe des Siegs. Gegen 400 Fans waren dort dem Aufruf von RadioFr gefolgt, um den Auftritt des Chors gemeinsam auf Grossleinwand zu verfolgen. Ausgerüstet mit Freiburger-Fähnlein und «Fribourg, c’est ici»-T-Shirts fieberten sie kollektiv mit. Bei den Auftritten von Gustav und Co. wurde mitgeklatscht, mitgejohlt, und jeder Spruch von Gustav wurde mit begeisterndem Applaus quittiert. Die anderen Chorleiter und ihre Performance ernteten hingegen Buhrufe.

Und natürlich wurde tüchtig gevotet. Parallel zum halben Kanton Freiburg wählte wohl auch in Tafers keiner der Anwesenden nur einmal die magische Telefonnummer, um Freiburg in den ultimativen Chorhimmel zu heben. Umso grösser war am Schluss die Freude, dass sich das kollektive Daumendrücken gelohnt hat.

Es war ein emotionaler Moment, als Moderator Sven Epiney am Schluss den Sieger bekannt gab. «Gewinnen ist nicht das Einzige, was zählt. Hier dabei zu sein, ist viel wichtiger», hatte Gustav vor einem seiner Auftritte an diesem Abend gesagt. Doch Hand aufs Herz: Es ist schon ein tolles Gefühl, den Titel des «Besten Chors der Schweiz» zu tragen – für Gustav, für die Sängerinnen und Sänger, aber auch für jeden, der für sie ein SMS geschickt hat.

Nicht nur Gustav und die Sängerinnen und Sänger des Chors haben deshalb an diesem Abend gewonnen, sondern ganz Freiburg. Das war beste Werbung für einen Kanton, der im Rest der Schweiz sonst nur als ausschliesslich französischsprachiges Gebiet wahrgenommen wird. «Ici c’est Fribourg!»

Das war der meist genannte Satz, in Tafers, in Kreuzlingen und in Düdingen, wo die Siegreichen am Montagmorgen um 2.30 Uhr empfangen wurden.

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