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Gute Finanzlage erlaubt Steuersenkung Fusionierte Gemeinde Gurmels macht sich ein Geschenk

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Gute Finanzlage erlaubt Steuersenkung
Fusionierte Gemeinde Gurmels macht sich ein Geschenk

Bereits an der ersten Gemeindeversammlung der neuen Gemeinde Gurmels wurde über einen tieferen Steuersatz abgestimmt. Bereits ab diesem Jahr bezahlen die Gurmelser 90 Rappen pro Kantonsfranken statt 95.

Von CORINNE AEBERHARD

Mit dem Ja zur Fusion sagten die Cordaster auch Ja zu höheren Steuern. Die Gemeinde hatte einen Steuerfuss von 90 Rappen pro Kantonsfranken. Mit der Fusion nahmen sie jenen von Gurmels (95) an.

Als die Jahresabschlüsse der beiden Gemeinden Cordast und Gurmels vorlagen, und diese gut aussahen, hat der Gemeinderat die Situation nochmals analysiert und festgestellt, dass man zu vorsichtig gewesen sei. Man habe in den letzten Jahren stets zusätzliche Abschreibungen machen können. Durch die Umstellung auf die Gegenwartsbesteuerung fallen die Steuererträge zudem höher aus. Aus diesen Gründen schlug er an der ersten Versammlung der fusionierten Gemeinde eine Steuersenkung vor. Diese betrifft die Einkommenssteuer und die Vermögenssteuer von natürlichen Personen sowie die Gewinnsteuer und die Kapitalsteuer der juristischen Personen.

Beide Rechnungen mit Überschüssen

Diskussionslos wurde die Steuersenkung angenommen.

Ein Antrag aus der Versammlung verlangte vom Gemeinderat, dass er zusätzlich die Senkung der Liegenschaftssteuer prüfe.

Diskussionslos genehmigt wurden auch die beiden Rechnungen. Jene von Cordast wies einen Einnahmenüberschuss von knapp 52 000 Franken aus. Dies bei einem Aufwand von
3 Mio. Franken und einem Ertrag von 3,05 Mio. Franken. Es konnten Abschreibungen in der Höhe von 215 000 Franken getätigt werden. Die zusätzlichen Abschreibungen betrugen 150 000 Franken. Dieses Resultat kam wegen höheren Steuereinnahmen zustande, aber auch weil fusionsbedingt eine Steuerreserve von 290 000 Franken aufgelöste wurde, wie die zuständige Gemeinderätin Maryse Aebischer erklärte.

Die Investitionsrechnung wies Nettoinvestitionen von 241 000 Franken auf.
Positiv schloss auch die Rechnung von Gurmels, welche von Daniel Riedo erläutert wurde. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von gut 57 000 Franken. Die Bilanzsumme beträgt 10,2 Mio. Franken. Es wurden für 354 000 Franken Abschreibungen getätigt. Weiter konnten für 1,8 Mio. Franken zusätzliche Abschreibungen vorgenommen werden. Bei der Investitionsrechnung beliefen sich die Ausgaben auf gut 3,49 Mio. Franken und die Einnahmen auf gut 1,68 Mio. Franken.

Dann musste auch noch das Budget des laufenden Jahres genehmigt werden. Dieses sieht ein fast ausgeglichenes Resultat vor mit Einnahmen und Ausgaben von knapp 12 Mio. Franken.

Der Investitionsvorschlag sieht Einnahmen von gut 1,9 Mio. Franken und Ausgaben von gut 6,1 Mio. Franken vor. Ins Gewicht fällt vor allem der Bau der Sporthalle.

Kauf eines Feuerwehrfahrzeuges

Hinzu kommt die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges, für welches die Versammlung einen Kredit von 240 000 Franken genehmigte. Gurmels kauft das Expo-Fahrzeug der Feuerwehr Murten. Damit kann die Ortsfeuerwehr künftig bei Brandeinsätzen rasch und wirkungsvoll (Atemschutzausrüstung) eingreifen. Die Gemeinde Kleinbösingen wird sich am Kauf mit 40 000 Franken beteiligen. Allerdings muss das Geschäft erst noch der Gemeindeversammlung vorgelegt werden.

Sämtliche Kompetenzen erteilt

Ebenfalls um Geld ging es bei den folgenden Traktanden. Wegen der Fusion musste die Versammlung dem Gemeinderat die Finanzkompetenz erteilen, damit er Geschäfte von bis zu 60 000 Franken selbstständig erledigen kann und ebenfalls Kauf, Verkauf, Tausch oder Schenkung bis zu einem Wert von 50 000 Franken. Zwei weitere Kompetenzerteilungen betrafen den Verkauf von Bauland im Quartier «Bouley» in Guschelmuth sowie im Quartier «Bodenzelg» in Gurmels.

Weiter wählte die Versammlung die Finanzkommission und die Ortsplanungskommission. Angenommen wurden auch die Statutenänderung für das Spital Merlach und den Abwasserverband im Einzugsgebiet der Sonnaz und Crausaz. Zudem wurden zwei Familien eingebürgert.

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