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Gute Laune trotz Schneetreiben

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Das von Studierenden organisierte Musikfestival FriAir war dieses Jahr thematisch ganz dem Zirkus gewidmet: Girlanden und Lichterketten schmückten das Centre Fries – eine Villa im Stadtzentrum – innen und aussen. Bereits zum 18. Mal fand das Open­air dieses Jahr statt. Aus verschiedenen Ecken der Schweiz waren Musiker angereist, um unter äusserst aussergewöhnlichen Wetterbedingungen den Openair-Sommer in Freiburg einzuläuten.

Painters Studio aus Bern brachte am Freitagabend unter bewölktem Himmel die Besucherinnen und Besucher mit ersten Upbeats in Stimmung. Mit Rundfunk aus Zug begann sich das Gelände mehr und mehr zu füllen. Und die Bieler von Mirakolo animierten das nun volle Gelände mit Balkan-Beats so richtig zum Tanzen. Mit M’Ghadi kamen auch Rap-Fans auf ihre Kosten. Und ganz ohne Hip-Hop, dafür mit umso mehr Gypsy, schloss Prekmuski Kavbojci den musikalischen Abend ab.

«Ich bin seit Jahren immer dabei. Die Musik und die Menschen hier sind einfach toll», sagte eine Besucherin. Sie war eine von rund 500 Besucherinnen und Besuchern, die am Freitag zum Festival kamen.

Zirkusvorstellung im Haus

Am nächsten Tag dann: Regen. Die Vorstellung der Zirkusschule Cirque-En-Ciel verlegten die Organisatoren deswegen ins Innere des Centre Fries. Doch die junge Band BSD, die in Freiburg ein Stammpublikum hat, liess sich vom Wetter nicht aus der Ruhe bringen. Mit viel Humor und einer energiereichen Performance bewegte sie das überschaubare Publikum dazu, die abgekühlten Körper aufzuheizen. Unter den ersten Schneeflocken sang alles «On est plus chaud pour le climat!» – angelehnt an den Slogan der Klimademos. Trotz Wetterpech und bescheidener Zuschauerzahl gelang es den fünf Musikern, alle bei guter Laune zu halten.

Passend zu den plötzlich winterlichen Aussentemperaturen gab es am Essensstand Raclette als Zwischenverpflegung. Wer seinen Hunger doch lieber den vorwiegend mediterranen Musikklängen entsprechend stillen wollte, griff auch schon mal zur Pizza. «Ich finde es toll», schwärmte ein Besucher, «dass ein Holzofen dafür aufgestellt wurde.» Anschliessend wiegte sich der harte Kern der Festivalbegeisterten gut eingepackt zu den sanfteren Klängen von Bal’o Swing aus Vevey und hielt gut gelaunt die Herzen warm.

Den Winterthurern von Sebass schien es hingegen zu kalt zu werden. Sie entschieden kurzerhand, drinnen zu spielen. «Wie gut, ist am FriAir eine solche Umstellung so einfach möglich», sagte Sebastian Koel­man von der Band. Das Konzert selbst war dann ein Hochkaräter: schnelle und präzis gespielte Balkanmelodien, unterlegt mit dynamischer Perkussion. Ein Zuschauer war derart begeistert, dass er ganz ohne Vorwarnung auf die Bühne stieg und eigenmächtig das nächste Stück gesanglich einstimmte. «Wir haben ihn nach dem Konzert gefragt, warum er das getan habe. Er hatte eine Melodie erkannt, und wir stiegen spontan darauf ein», sagte Koelman später. Ohne eine ausgiebige Zugabe wollte niemand das Trio gehen lassen. Das gut gefüllte Centre Fries lief nochmals heiss, bevor das Publikum für die letzten beiden Shows zurück in die Winterlandschaft zog.

Organisatoren zufrieden

«Heute waren natürlich nicht so viele da wie gestern. Wir sind aber insgesamt sehr zufrieden», bilanzierte Patrick Kohler vom Organisationskomitee. Das Publikum war bunt durchmischt, darunter waren viele Studierende.

Mit klammen Fingern spielten die Freiburger Post-Rock-Band Ogmasun und die Genfer von Work In Project – eine Mischung aus Jazz, Rock und Latino – gegen die Kälte an, während sich so mancher bei einem Après-Ski der anderen Art vergnügte. Die gute Laune konnte den Besuchern an diesem Wochenende vor dem und im Centre Fries jedenfalls nicht genommen werden.

«Wie gut, dass eine schnelle Umstellung möglich ist und wir drinnen

spielen können.»

Sebastian Koelman

Musiker

«Ich bin seit Jahren immer beim FriAir dabei. Die Musik und die Menschen hier sind einfach toll.»

Festival-Besucherin

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