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Hamam im Schweizerhof: Es gibt viele Gründe, Lenzerheide zu besuchen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Irmgard lehmann

Wellness, Sauna, Sana per aqua (Spa), Solbad, Sprudelbad und wie die Angebote alle heissen: Auf der Fitnesswelle reiten unendlich viele Ferienregionen und für den Gast wird die Wahl zur Qual. Vorab wenn sie über Internet oder Ferienbroschüren getroffen wird. Und darum ist die Mund-zu-Mund-Propaganda wohl immer noch das Beste. Dass es im Hotel Schweizerhof den schönsten Hamam geben soll, war jedenfalls ein guter Tipp. Das Viersternhotel darf sich rühmen, über den grössten Hotel-Hamam in den Alpen zu verfügen.

Ritual und Körperkult

Doch was ist ein Hamam? Vorab Ritual, Körperkult und ein bisschen Luxus.

Der Haman ist ein Dampfbad, in dessen Zentrum eine grosse Liegefläche, der sogenannte Nabelstein, steht. Rund um diesen Stein gruppieren sich u. a. das Sogukluk (Dampfraum, 38 bis 40 Grad), das Kese-Lif (Peelingraum mit Seidenhandschuh und Olivenölseife), das Sicaklik (Eintauchen im 37 Grad warmen Wasserbecken) usw.

Nach jedem Eintauchen in die Welt der Wärme, des Säuberns und der Dämpfe kehrt man zum wärmenden Stein zurück, ruht sich aus und lässt Gedanken kommen und gehen. Der Hamam ist ein Raum der Stille, ein Raum im sanften Licht. Im Schweizerhof 2007 grosszügig gebaut mit einer Architektur (Max Dudler) die sich aufs Minimum reduziert und dadurch ungemein edel wirkt.

Mit Lendentuch

Die Hamammeisterin empfängt den Gast, erklärt den einstündigen Rundgang und übergibt einem das Pestemal, das Körpertuch. Im Haman ist niemand nackt. Das Tuch trägt man im warmen Bad, auf dem Nabelstein, im Ruheraum. «Wir wollten etwas Neues schaffen – etwas für alle Gäste», sagt Claudia Züllig, Hotelière und Mitbesitzerin des Hotels. «Es ist nicht jedermanns Sache, sich nackt zu zeigen.»

Nebst den Bädern und Zellen steht eine reiche Palette an Zuwendungen zur Verfügung wie etwa das Rhassoul, wo der ganze Körper mit Tonerde bedeckt wird. Oder die Seifenschaum- und Ölmassage: Eine höchst wohlige Sache. Die Verwöhnungstour kann gar leicht zwei bis drei Stunden dauern. Gekrönt wird sie allemal im Cemakan mit Ruhen bei Tee und Früchten, sofern einem nicht ein Schnarchler das Vergnügen schmälert.

Der 450 Quadratmeter grosse Hamam – vor zwei Jahren eröffnet – ist das Herzstück des Hotels Schweizerhof.

Der Hamam hat seinen Ursprung in der islamischen Badekultur und ist auch unter dem Namen «Türkisches Bad» bekannt. Die ersten Hamams wurden im Mittelalter in Jordanien errichtet.

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