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Hamilton zufrieden, Vettel zufrieden

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Das gibt es in der Formel 1 eher selten: Sämtliche Fahrer auf den Rängen 1 bis 3 strahlten bei der Siegerehrung um die Wette und versprühten gute Laune. Lewis Hamilton als Sieger sowieso, aber auch der zweitplatzierte Sebastian Vettel und der Dritte Max Verstappen taten dies.

Dem Deutschen mit Wohnsitz im Thurgau fehlte zwar das Rennglück im Zuge einer frühen Safety-Car-Phase, er erhielt in Shanghai jedoch die Bestätigung, dass Ferrari das in den Jahren zuvor dominierende Mercedes-Werkteam heuer ernsthaft herausfordern dürfte.

Verstappen wiederum gelang von Startposition 16 aus die Aufholjagd des Tages. Der junge Niederländer stiess im Red Bull-Renault bereits während der ersten Runde auf die 7. Position vor. «Das hat sich für mich ein bisschen wie in einem Videospiel angefühlt.» Nach etwas mehr als einem Fünftel des Grand Prix war er für einige Runden gar Zweiter hinter Hamilton.

Verstappen ist erst der zweite Fahrer nach Mark Webber, dem es in China gelang, von einem Startplatz ausserhalb der Top 10 noch aufs Podest zu fahren. Im Rennfinale verteidigte er Rang 3 gegen seinen Teamkollegen Daniel Ric­ciardo und zeichnete so für den 100. Podestplatz für Red Bull verantwortlich. Dahinter wurden die anderen Autos von Ferrari und Mercedes mit den Finnen Kimi Räikkönen und Valtteri Bottas abgewinkt.

Hamiltons Lob für Ferrari

Mit dem 54. Sieg seiner Formel-1-Karriere gab Hamilton zwei Wochen nach der «Niederlage» (Rang 2) in Melbourne die von ihm erhoffte Antwort. «Wir haben hart dafür gearbeitet. Aber jetzt müssen wir am Drücker bleiben», richtete Hamilton noch im Auto seiner Crew an der Box via Funk aus. Um seinen bereits fünften Sieg auf dem Shanghai International Circuit musste der 32-jährige Engländer nie zittern. Er zeigte im 150. Grand Prix des Mercedes-Werkteams eine souveräne Vorstellung, wurde jedoch auch in der Stunde des Triumphs nicht müde, vor Ferrari zu warnen und die im vergangenen Jahr arg gebeutelte Scuderia aus Maranello zu loben: «Ferrari macht einen tollen Job, aber wir auch. Das wird eine der knappsten Saisons, wenn nicht die knappste.» Träfe diese Prophezeiung ein, wäre das den Formel-1-Fans noch so recht.

Keiner im aktuellen Fahrerfeld hat mehr Erfahrung mit ganz engen Titelentscheidungen als Hamilton. Vor zehn Jahren wurde er von Räikkönen in extremis um einen Punkt geschlagen, in der Saison danach gewann er seinen ersten von mittlerweile drei WM-Titeln dank eines Überholmanövers in der letzten Runde des letzten Rennens.

Zumindest in China ging von Vettel für Hamilton keine Gefahr aus. Die Safety-Car-Phase aufgrund eines Unfalls von Sauber-Fahrer Antonio Giovinazzi kam für Vettel zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Deutsche fand sich plötzlich nur noch im 5. Zwischenrang wieder und wurde in den darauffolgenden Runden von seinem Teamkollegen Räikkönen und von Ricciardo aufgehalten. Mit gekonnten Überholmanövern vermochte Vettel später bei Rennhälfte zwar an den beiden vorbeizuziehen und letztlich auch Verstappen zu überholen, die Hypothek gegenüber Hamilton war mit rund elf Sekunden da aber schon zu gross.

«Wäre er nach der Safety-Car-Phase nicht im Verkehr hängen geblieben, wäre es viel enger geworden», gab Hamilton, der seinerseits vor zwei Wochen in Australien von Verstappen aufgehalten worden war, bei der Siegerehrung zu. Während den letzten 20 Runden fuhren Vettel und Hamilton jedenfalls ziemlich ähnliche Zeiten.

Sauber chancenlos

Das Rennen in China brachte deutlich mehr Action auf dem Circuit als jenes anlässlich des Saisonauftakts in Melbourne. Zwar gab es im Vergleich zum Vorjahr in Shanghai wegen der breiteren Autos deutlich weniger Überholmanöver, diese waren jedoch von höherer Qualität als 2016.

Für das Team Sauber bedeutete der Grand Prix von China einen Rückschritt. Im Kampf um WM-Punkte war die Hinwiler Equipe chancenlos.

sda

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