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Hello, hola, privet: Der Kanton Freiburg hat nun auch seine «International School»

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Autor: Regula Saner

«Die Ankunft der Fribourg International School ist eine exzellente Neuigkeit», sagte der Direktor der kantonalen Wirtschaftsförderung, Thierry Mauron, anlässlich der Medienkonferenz vom Donnerstag. «Wir erfüllen damit eine wichtige Bedingung, um internationale Unternehmen nach Freiburg holen zu können.»

Privat geführte Schule

Dass internationale Schulen ein wichtiger Wirtschafts-Standortfaktor im Kampf um Unternehmen ist, zeigt die jüngste Studie des Swiss-American Chamber of Commerce und der Boston Consulting Group, welche zum eindeutigen Schluss kommt, dass es in der Schweiz zu wenig internationale Schulen gibt. Die Studie bestätigt auch eine Umfrage der Freiburger Wirtschaftsförderung. Zusammen mit dem Verein Fribourg International, welche die Interessen von rund 80 internationalen Unternehmen im Kanton vertritt, suchte die kantonale Wirtschaftsförderung darum eine Lösung für dieses Problem.

Sie traten mit dem Schweizer René Gubler in Kontakt, dem Eigentümer der internationalen Schulen in Monts-de-Corsier bei Châtel-St-Denis und der Ecole Riviera School in Montreux. Zusammen mit dem Schuldirektor von Monts-de-Corsier, dem Engländer Andrew Croft, war er bereit, eine weitere Schule mit Sitz in Matran zu eröffnen. Im Haus St. Joseph, welches den Redemptoristen gehört, ist die Schule eingemietet (siehe auch Kasten).

Staatliche Defizitgarantie

Die kantonale Wirtschaftsförderung gewährt für drei Jahre eine Defizitgarantie, die kantonale Erziehungsdirektion erteilte vor einer Woche die Betriebsbewilligung. Thierry Mauron betonte, die Defizitgarantie – deren Höhe er nicht beziffern wollte – laufe über das Budget der Wirtschaftsförderung und nicht über dasjenige der Erziehungsdirektion. «Das ist eine einmalige Sache. Es geht nicht um die Gründung von internationalen Schulen, sondern es ist eine Antwort auf die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Kantons.»

Schule nur für Business-Nomaden

Im Unterschied zu anderen Privatschulen, die es bereits im Kanton gibt, ist die Fribourg International School eine Tagesschule und richtet sich an Familien, die im Kanton temporär (drei bis fünf Jahre) residieren. «Der Aufenthaltsstatus ist das massgebliche Aufnahmekriterium», erklärte der Präsident von Fribourg International, Charles Morel. Für Freiburger, die ihre Kinder gerne Englisch einschulen möchten, steht die International School nicht offen. Es sei denn, sie gehören auch zu den Business-Nomaden. Diese Beschränkung erklärt sich mit der Freiburger Verfassung, welche eine Einschulung nur nach Massgabe des Territorialitätsprinzips (Französisch oder Deutsch) zulässt, wie Thierry Mauron ausführte.

20 bis 100 Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren werden nach dem in England üblichen Unterrichtsprogramm, dem sogenannten «National English Curriculum» unterrichtet. Noch liegen jedoch keine Einschreibungen vor. «Wir wollten zuerst die Bewilligung der Erziehungsdirektion abwarten», begründete René Gubler diesen Umstand. Ab sofort könnten sich Interessierte nun anmelden. Bis Weihnachten hoffen die Verantwortlichen 20 Schüler aufnehmen zu können.

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