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Höhere Beiträge für Schutz gegen Wildschweine

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marc Kipfer

Freiburg Der Broyebezirk und der Seebezirk sind die Regionen des Kantons, in denen die Wildschweinbestände momentan am schnellsten zunehmen. Betroffene Landwirte schützen ihre Kulturen – besonders Maisfelder – mit elektrischen Zäunen gegen die Verwüstung durch Wildschweine. Sie erhalten dafür Beiträge aus dem Fonds für Wild. In der Regel umfassen diese Beiträge die Hälfte der Materialkosten und einen Pauschalbetrag von 150 Franken pro Hektare und Jahr.

Angleichung an die Praxis der Nachbarkantone

«Angesichts der gesammelten Erfahrungen und des Arbeitsaufwands, der für die Errichtung und den Unterhalt von elektrischen Zäunen erforderlich ist, scheint es nun angemessen, diesen Beitrag zu erhöhen.» Dies schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Louis Duc (MLB).

Die Höhe der neu festgelegten Entschädigungen soll laut dem Staatsrat von den Kosten abhängen, welche die Vorbeugungsmassnahmen verursachen. Ausserdem wolle man sich an der Praxis der Nachbarkantone orientieren. Duc hatte in seiner Anfrage die grosszügigen Vergütungen im Kanton Waadt erwähnt.

Nicht angepasst wird hingegen die Entschädigung für Kulturschäden durch Wildschweine. Der Staatsrat hält sich diesbezüglich an die jährlichen Empfehlungen des Schweizerischen Bauernverbands.

Kanton Freiburg ist nur mässig betroffen

In seiner Antwort macht der Staatsrat darauf aufmerksam, dass die Wildschweinschäden im Kanton Freiburg im Vergleich zu anderen Regionen des Mittellands merklich tiefer liegen. Bis Ende Juli des laufenden Jahres hätten rund 20 Landwirte Schäden angemeldet, die auf insgesamt 10 500 Franken geschätzt wurden.

Der Staatsrat kündigt gleichzeitig an, er werde den Jägern in den kommenden Jahren ausreichende Möglichkeiten zur Regulierung der Wildschweinbestände in den besonders stark be- troffenen Gebieten einräumen.

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