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Hotel Bad wird zwangsversteigert

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin Aebischer

Das Hotel Bad in Schwarzsee wird versteigert. Freiwillig ist der Besitzerwechsel nicht. Gemäss Beat Jörg, Vorsteher des Betreibungsamtes des Sensebezirks, hat der vertragliche Grundpfandgläubiger, also die Bank, die Verwertung der Liegenschaft verlangt. Das Betreibungsamt in Tafers hat die betreibungsrechtliche Liegenschaftsversteigerung auf den 15. September angesetzt. Damit es zu einer solchen Versteigerung kommen kann, muss gemäss Beat Jörg ein Betreibungsverfahren eingeleitet werden. Ein solches läuft, wenn der Schuldner im Falle einer Liegenschaft z.B. die Liegenschaftssteuer oder die Hypothekarzinsraten nicht mehr bezahlt.

Der Schatzungswert des Hotels Bad liegt gemäss Amtsblatt bei 2,54 Millionen Franken. Es sind aber auch noch andere Objekte auf Plaffeier und Plasselber Boden zur Versteigerung ausgeschrieben wie zum Beispiel Alphütten oder Weiden. Zusammen mit dem Hotel Bad liegt der Schatzungswert bei rund 3,5 Millionen Franken. Den Besitzer der Liegenschaft konnte die FN gestern für eine Stellungnahme nicht erreichen.

Pächter machen Arbeit gut

«Wir bedauern sehr, dass es so weit gekommen ist», sagte der Plaffeier Ammann Otto Lötscher auf Anfrage. Er betonte, dass die Gemeinde die Entwicklung im Hotel Bad leider nicht beeinflussen konnte. «Wir haben immer auf eine Lösung ohne Versteigerung gehofft», so Lötscher. Er habe den Eindruck, dass der Restaurantbetrieb in letzter Zeit sehr gut gelaufen sei. Dies sei sicher den aktuellen Pächtern zu verdanken.

Chance für Thermalbad?

Otto Lötscher erachtet es für den Tourismus in Schwarzsee als überaus wichtig, dass es auch im hinteren Teil des Ortes in Zukunft ein gut funktionierendes Hotel mit Restaurant gibt. «Ich hoffe immer noch, dass jemand einsteigt und das Gebäude kauft.» Und wie sähe es auf jener Parzelle mit dem Bau eines Wellnessbades aus? Auch das könne er sich vorstellen, sagte Otto Lötscher. Nicht zuletzt nach Bekanntwerden der Resultate einer Naturgefahrenstudie, welche die Gemeinde in Auftrag gegeben hatte (siehe Kasten).

Schon länger stand im Raum, dass neben dem Standort Pürrena in der Nähe der «Hostellerie am Schwarzsee» sich auch die Parzelle beim Hotel Bad als möglicher Standort für das seit langem geplante Wellnessbad eignen könnte.

«Eine gute Option»

Der Architekt Beat Baeriswyl wollte gegenüber den FN keine Prognose abgeben. Das Betreibungsverfahren gegen den Besitzer des Hotels Bad heisse konkret nichts für das geplante Thermalbad. «Dieser Standort wäre jedoch eine gute Option», erklärte Baeriswyl. Er selber werde die Liegenschaft sicher nicht ersteigern. Die aktuelle Situation sei jedoch eine gute Gelegenheit, um mit der Gruppe «Wellnessbad» noch einmal über die Möglichkeiten zu diskutieren, welche dieser Standort bietet.

Ruhig um Promotoren

Einst in Rohr vor Schwarzsee vorgesehen, sollte das Thermalbad zuletzt in der Pürrena gebaut werden. Die Neuter AG, eine Aktionärsgruppe rund um den Tentlinger Wirtschaftsprüfer Beat Corpataux, hatte die 16 000 Quadratmeter grosse Landparzelle gekauft und im Juli 2008 verkündet, das Kapital für den Bau des Bades liege auf einem Konsignationskonto bereit. Seither ist es ruhig geworden um die Promotoren. Beat Corpataux war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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