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Hundehalter wehren sich erfolglos gegen Leinenzwang im Brugerawald

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Autor: karin aebischer

Düdingen Mit dem neuen Reglement über die Hundehaltung und die Hundesteuer gilt im Düdinger Brugerawald neu das ganze Jahr hindurch Leinenzwang. Mit dieser Verordnung konnten sich am Montagabend an der Gemeindeversammlung in Düdingen nicht alle der 108 Anwesenden anfreunden.

Eine Hundehalterin, die mit ihren Hunden schon seit Jahren in diesem Wald spazieren geht, forderte, den Leinenzwang im Brugerawald aus dem Reglement zu streichen. «In einem Naherholungsgebiet sollte es Platz für alle haben. Man muss sich nur mit gesundem Menschenverstand darin bewegen», sprach sie zur Versammlung. 27 Mitbürger waren derselben Meinung und stimmten für eine Änderung des Reglements. Dieses wurde von der Versammlung schliesslich trotzdem mit Leinenzwang im Brugerawald genehmigt.

Günstige Drehleiter

Als letzte der sieben Stützpunktfeuerwehren im Kanton Freiburg kann sich nun auch die Stützpunktfeuerwehr Düdingen eine Autodrehleiter (ADL) anschaffen. Die Gemeindeversammlung hat den Kredit von 90 000 Franken mit 105 zu 2 Stimmen genehmigt. Da es sich bei dieser Leiter, die für Brände in grösseren Bauten oder bei Kaminbränden zum Einsatz kommt, um ein Occasion-Model handelt, konnte die Gemeinde einiges einsparen. Eine Neuanschaffung hätte sich auf 1,2 bis 1,5 Mio. Franken belaufen.

Trotzdem wollte ein Bürger wissen, wieso sich die Revisionskosten der ADL, die bisher im Kanton Jura zum Einsatz kam, auf 70 000 Franken belaufen. Wie Gemeinderat Mario Sturny ausführte, ist dies auf die Elektronik zurückzuführen, die den kantonalen Vorschriften genügen muss.

Keine Steuererhöhung

Als Ersatz für den zurückgetretenen Edgar Jenny wurde am Montag Raphael Portmann von den Freien Wählern in die Ortsplanungskommission gewählt.

Unter Verschiedenem ging Gemeinderat Benno Aebischer auf eine an der letzten Gemeindeversammlung gestellte Frage über die Folgen der hohen Verschuldung der Gemeinde ein. Gemäss Aebischer sieht der mittelfristige Finanzplan keinen Aufwandüberschuss vor, der eine Steuererhöhung nötig machen würde.

Auf den Wunsch eines Bürgers wird der Gemeinderat prüfen, ob Baugesuche und weitere öffentliche Anschläge in Zukunft auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht werden können.

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