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«Ich bringe gerne Menschen zusammen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: regula saner

Sie wollen Oberamtmann werden, warum?

Ich mag die Region Freiburg sehr. Hier habe ich meine Wurzeln. Ich war 15 Jahre lang im Gemeinderat von Grolley. Ich bin dort zwar zurückgetreten, die Lust an der Politik ist aber geblieben. Ich nehme gerne Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft. Zudem war ich in vielen Dossiers, die den Saanebezirk betreffen, engagiert: In der Agglomeration, in der Cutaf, ich war im Vorstand des Wirtschaftsnetzes Freiburg und Region sowie im Vorstand der OS Saaneland und oberer Seebezirk. Diese Erfahrungen könnte ich als Oberamtmann nun einbringen.

Welche Eigenschaften haben Sie, die Sie für dieses Amt besonders prädestinieren würden?

Meine Art des Kommunizierens. Ich bringe gerne Leute zusammen, ich bin gerne mit Menschen zusammen. Und ich habe eine diplomatische Ader. Die öffentliche Sache interessiert mich sehr.

Wie wichtig ist Ihnen der Konsens?

Obwohl die Funktion des Oberamtmannes nicht auf Kollegialität ausgelegt ist – man entscheidet allein – lege ich grossen Wert auf Konsens. Es braucht Verhältnismässigkeit. Ich bin in meiner Seele kein «Diktator». Was nicht heisst, dass ich nicht entscheidungsfreudig bin. Wenn es sein muss, kann ich sehr wohl entscheiden.

Gibt es Bereiche, wo Sie nicht diskutieren würden?

Bei der Sicherheit. Wenn es um den Schutz der Bevölkerung geht, zum Beispiel bei einer Demonstration, dann muss man schnell handeln können. Das ist aber der einzige Bereich.

Würden Sie bei Ausschreitungen im Fussball oder Eishockey Spielverbote oder Geisterspiele verhängen?

Zu den Hockeyspielen muss ich sagen, da bin ich sehr sensibel. Ich bin seit Jahren ein Gottéronfan. Als ich mir die letzten Spiele mit meinem Sohn angeschaut habe und dann all die Polizeigrenadiere sah, hatte ich ein ungutes Gefühl und mir gedacht: Wo sind wir hier, im Krieg? Dieses Bild hat mir gar nicht gefallen. In diesem Falle würde ich als Oberamtmann versuchen, mit den Clubverantwortlichen zu reden, um die Randalierer in den Griff zu bekommen. Stadionverbote oder Vermummungsverbote ja, Geisterspiele wären für mich nur zu allerletzt eine Lösung. Oder an der 1.-Mai-Demo, als plötzlich Mitglieder der Rechtsradikalen Pnos auftauchten und brüllten, einer solchen Organisation würde ich an einem 1. Mai im Voraus keine Bewilligung geben.

Welche Ziele haben Sie im Bereich des Verkehrs, der Wirtschaftsförderung und der Raumplanung?

Im Langsamverkehr (Velo, Fussgänger) muss noch einiges gemacht werden. Der öffentliche Verkehr (öV) muss auch noch verbessert werden z. B. mit mehr Busspuren. Ich bin der Auffassung, dass die Poyabrücke, die Umfahrungsstrasse Düdingen und im Falle einer positiven Vorprüfung die Umfahrung Marly-Matran gebaut werden müssen, um dann mit Massnahmen die Stadt vom Transitverkehr zu befreien. In der Wirtschaftsförderung raucht es eine Groberschliessung der Arbeitszone Bertigny-West, damit wir für Firmen bereit sind, und der Erwerb von Grundbesitz durch die öffentliche Hand. Für den ganzen Bezirk braucht es zudem einen gemeinsamen regionalen Richtplan. Schliesslich sollen die Gemeindezusammenschlüsse im Saanebezirk (36 Gemeinden) gefördert werden.

Weitere Infos: www.hubertdafflon.ch

Bereits erschienen: Porträt zum FDP-Kandidaten Denis Boivin, FN vom 3. Mai 2008.

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