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Ideales Training für die Top-Athleten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: mireille Rotzetter

Bei der letztjährigen Ausgabe des Seeland-Triathlons betrug die Wassertemperatur des Murtensees weniger als zehn Grad, und es wehte eine eisige Bise. Die Wetterbedingungen waren am vergangenen Sonntag freundlicher, und so wagten sich deutlich mehr Athletinnen und Athleten an den Start. Die idealen Bedingungen sorgten für Topleistungen bei den Sportlern.

Siege keine Überraschung

Ruedi Wild und Céline Schärer siegten im Swiss Triathlon Circuit überlegen. «Ich hatte von Beginn weg ein gutes Gefühl», sagte Wild, welcher die 1,5 km Schwimmen, 45 km Rad und 10 km Laufen in 2:07 Stunden absolvierte. Er war in der letzten Woche am Weltcup in Madrid gestartet und wird am kommenden Wochenende in Kitzbühel ein weiteres Weltcuprennen bestreiten. «Der Seeland-Triathlon war ein gutes Wettkampftraining.» In Murten sei besonders, dass man auf dem Rad nicht Windschatten fahren dürfe. «Die Raddisziplin ist hier wichtig und gibt Härte für andere Rennen.» Auf Ruedi Wild folgten Mario de Elias und Alain Wüthrich.

Für Céline Schärer war der Sieg keine Überraschung. «Dass ich mit einem solchen Abstand siegen würde, hätte ich aber doch nicht gedacht.» Sie legte die Strecke in 2:17 Stunden vor Barbara Scherrer und Simone Weber zurück. Schärer war letzte Woche am Triathlon Challenge in Rapperswil gestartet. Ihr Trainer sei mit ihrer Leistung nicht zufrieden gewesen und habe sie für den Seeland-Triathlon angemeldet. «Hier konnte ich nun richtig aufdrehen.» Die Ziele der 21-Jährigen sind in diesem Jahr die U23-EM und die WM. Céline Schärer und Ruedi Wild zeigten sich im Ziel erschrocken über einen Radunfall, der in der Nähe der Autobahnausfahrt passiert war (siehe Kasten).

20 Stunden Training

Neben der Olympischen Distanz konnte in Murten eine Kurzstrecke (750 m Schwimmen, 22 km Rad, 5 km Laufen) und die Medium-Distanz (1,9 km/90 km/21 km) absolviert werden. Patrick Jaberg siegte in der Medium-Distanz in 4:20 Stunden. Es war für ihn das erste Rennen nach einer dreizehnmonatigen Verletzungspause. «Bis auf die letzte Laufrunde ist es sehr gut gelaufen. Auf den letzten fünf Kilometern hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen, kam aber doch noch gut ins Ziel.» Jaberg wird im Sommer Vorbereitungsrennen absolvieren und will im November am Iron Man in Arizona an den Start gehen.

Bei den Frauen wurde auf dieser Distanz die letztjährige Siegerin Vera Notz-Umberg Zweite. «Ich hätte meinen ersten Platz gerne verteidigt, habe aber dann gemerkt, dass es nicht drinliegt», sagte Notz-Umberg im Ziel. Sie will sich am Triathlon in Zürich für den Ironman in Hawaii qualifizieren.

Effizientes Handeln in der Wechselzone entscheidet beim Triathlon mit über Sieg und Niederlage.Bild Charly Rappo

Radunfall: Kollision mit einem Auto überschattet den Anlass

Ein Teilnehmer kollidierte in der Nähe der Autobahnausfahrt mit einem Auto. Er musste mit der Rega ins Spital gebracht werden und wurde gegen Ende des Nachmittags operiert. «Genaueres weiss ich noch nicht», sagte OK-Präsident Bruno Mauron am Sonntag. «Der Zustand des Verunfallten ist aber stabil, und er war nie bewusstlos.» Zudem passierte ein zweiter, leichterer Unfall ebenfalls auf der Radstrecke. Ruedi Wild kritisierte im Ziel, dass die Sicherheit der Athletinnen und Athleten nicht gewährleistet sei. «Dies müsste unbedingt verbessert werden.» Bruno Mauron wies den Vorwurf vehement zurück. «Es sind Profis bei der Streckensicherung im Einsatz.» Der Verkehr könne nicht gesperrt werden, dies sei den Athleten bewusst. «Es ist keine WM und kein Weltcuprennen. Der Athlet hat auf der Strasse nicht Priorität und muss deshalb mit Kopf fahren.» Mauron zeigte sich betroffen über den Unfall, wies aber darauf hin, dass der Radsport gefährlich sei und bei Radrennen regelmässig Unfälle passierten. «Für uns ist es der erste schwerere Unfall in 18 Jahren.» mir

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