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Im Finale mit den Süsskartoffeln aus Fräschels

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Vor rund acht Jahren begannen zwei junge Landwirte, mit Süsskartoffelanbau zu experimentieren. Der Erfolg gibt ihnen recht, nun sind Christian Hurni aus Fräschels und Simon van der Veer aus Sutz-Lattrigen für den Ceres-Award nominiert.

«Mein Schwager Christian Hurni und ich sind eher zufällig auf den Ceres-Award gestossen. In einem Früchte- und Gemüseportal haben wir die Ausschreibung entdeckt», sagt Simon van der Veer. Der Award zeichnet Fähigkeiten und bedeutende Leistungen von Landwirtinnen und Landwirten aus. Hurni und van der Veer haben sich überlegt, ob sie mit dem Süsskartoffelanbau am Wettbewerb mitmachen wollen, haben Chancen und Gefahren überdacht und beschlossen: «Da machen wir mit.» Sie haben die Anmeldung ausgefüllt, abgeschickt und beinahe vergessen. «Dann erhielten wir die Meldung, dass wir zu den drei Finalisten in der Kategorie Geschäftsidee gehören.» Ende Oktober findet die Preisverleihung in Berlin statt.

Begonnen hat ihre Süsskartoffel-Geschichte vor rund acht Jahren als Start-up mit dem Namen Batati. «Wir haben von einem Grossverteiler die Anfrage erhalten, ob wir Süsskartoffeln anbauen könnten», blickt Simon van der Veer zurück. Es sei gar nicht so einfach gewesen, Pflanzen zu erhalten. Die Süsskartoffel war noch nicht so verbreitet. Als sie endlich die ersten Pflanzen in den Händen hielten, haben sie sie gesetzt und geschaut, was passiert. Es sei schon ein Experimentieren gewesen, sagt der Landwirt dazu. Sie haben sich umgeschaut, wie es anderswo gemacht wird, und sich vor allem vieles selbst erarbeitet. «Es gibt in Europa immer mehr Süsskartoffelanbauer. In Spanien etwa erhielten wir jedoch keine Informationen. Dort wird das Wissen rund um die Anbautechnik gehütet wie ein Geheimnis. Aus den USA oder von unseren Jungpflanzenlieferanten gibt es hingegen gute Auskünfte. So wurden wir auch zu Autodidakten.»

Die Süsskartoffel von Batati steht zudem in Verbindung zu einem Sozialprojekt: Den grössten Teil der Arbeit bewältigen die beiden Landwirte mit Menschen, welche als Flüchtlinge in die Schweiz kamen. Es ist wohl gerade diese Verbindung von Produktion und sozialem Engagement, welche die Nominierung für den Ceres-Award ermöglicht hat.

sim

 

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