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Immer mehr Mobbing- und Cybermobbing-Opfer

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Mobbing und Cybermobbing greifen immer mehr um sich. Betroffen sind auch immer öfter die nicht mehr ganz Jungen. 38,7 Prozent von in der Deutschschweiz befragten Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren waren schon mindestens einmal Opfer von Mobbing-Attacken. Tatort ist in vielen Fällen das Arbeitsumfeld, wie eine Studie zeigt.

Gegenüber 2018 stieg die Zahl der Cybermobbing-Opfer – also jener Menschen, die virtuell beziehungsweise im Internet belästigt wurden – in der Deutschschweiz um 10,6 Prozent, wie die am Donnerstag veröffentlichte Studie «Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen» vom deutschen Bündnis gegen Cybermobbing nachweist.

Für die Studie wurden 4000 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt – 1000 in der deutschsprachigen Schweiz, 1000 in Österreich und 2000 in Deutschland.

Alarmierend sind die Zahlen bei jüngeren Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, bei der «Generation Smartphone», die im Arbeitsleben angekommen ist. Hier zeigen sich besonders hohe Werte bei Mobbing (50 Prozent) und von Cybermobbing (21 Prozent).

Hauptopfer: Frauen und Jüngere

Ganz besonders häufig von Übergriffen betroffen sind Frauen und jüngere Menschen: 38 Prozent der befragten Frauen gaben an, schon einmal Ziel von Mobbing gewesen zu sein. Bei ihnen besteht laut den Ergebnissen der Studie ein 1,4-mal höheres Mobbing-Risiko als bei Männern.

Die oftmals schweren Folgen können sich auf die körperliche wie auch die psychische Gesundheit der Opfer sowie auf ihr privates und berufliches Umfeld erstrecken. Und sie können im äussersten Falle zu einer existenziellen Notlage führen.

50 Prozent der von Mobbing und Cybermobbing Betroffenen klagen über Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen. Extremausprägungen sind schwindendes Selbstwertgefühl, Zwangsstörungen sowie die Flucht in Alkohol oder andere Suchtmittel. Mehr als jedes achte Opfer stuft sich sogar als suizidgefährdet ein.

Tatort Arbeitswelt

Mobbing bei Erwachsenen prägt in hohem Masse die gesamte Arbeitswelt. Rund die Hälfte der Vorfälle finden laut der Studie dort statt. Neid und eine auffällige Erscheinung sind die häufigsten Ursachen für Mobbing und Cybermobbing im Arbeitsumfeld.

Fast jede dritte Täterin oder jeder dritte Täter gibt an, «aus Ärger mit der Person» gehandelt zu haben oder weil «andere das auch machen». Vorgesetzte sind in über der Hälfte der Mobbing-Fälle am Arbeitsplatz als Täter oder Mittäter beteiligt.

Hohe wirtschaftliche Kosten

Mobbing und Cybermobbing haben aber auch wirtschaftliche Auswirkungen: Davon Betroffene weisen jährlich fünf Krankheitstage mehr auf als nicht betroffene Beschäftigte, und Betroffene streben laut Studie doppelt so oft einen Wechsel des Arbeitgebers an als Nichtopfer.

Die mit Mobbing-Vorfällen direkt verbundenen Krankheitsfolgekosten für Unternehmen in der Schweiz stiegen gegenüber 2018 und belaufen sich neu auf rund 1,2 Milliarden Franken, in Österreich auf etwa 700 Millionen Franken und in Deutschland auf rund 8,5 Milliarden Franken.

Die Umfrage wurde mit Unterstützung der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg vom 2. bis 11. August durchgeführt.

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