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«In den Köpfen ist viel Kreatives entstanden»

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«Die meisten Chöre Deutschfreiburgs haben ihre traditionellen Proben noch nicht aufgenommen seit dem Lockdown», sagt Manuela Dor­the-Buntschu, Co-Präsidentin des Cäcilienverbands Deutschfreiburg. Es sei eine schwierige Zeit für die Chöre, und sie erfordere sehr viel Kreativität, um die Situation so gut es geht zu meistern. «Probenmässig ist seit dem Lockdown im März nicht mehr viel gegangen, dafür ist in den Köpfen der Menschen viel Kreatives entstanden», sagt Dorthe-Buntschu. So wurde beispielsweise für Interessierte einmal in der Woche online ein Einsingen und Einstudieren eines Liedes von der Freiburger Chorvereinigung organisiert. «Wir konnten so natürlich nicht die Chorproben ersetzen, aber einige Singende haben sich dennoch sehr über das Angebot gefreut.» Der soziale Austausch und der persönliche Kontakt konnten so aber nicht aufrechterhalten werden. Bei vielen Cäcilienchören, etwa in Rechthalten oder Heitenried, hat zudem in diesem Jahr der traditionelle Abschlussanlass nicht stattfinden können, da viele Singende der Risikogruppe angehören.

Start in das neue Vereinsjahr

Grundsätzlich wollen die Cäcilienchöre aber so bald wie möglich in ihr neues Vereinsjahr starten und mit den Proben Ende August, Anfang September wieder loslegen. Dabei gelten nach wie vor klare Schutzmassnahmen. Ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern muss zwischen den Singenden eingehalten werden, was das mehrstimmige Singen erschwert. Das erfordert zudem einen grossen Proberaum. Diese Massnahme sei für die Proben sicher einfacher umzusetzen als für die Auftritte in der Kirche selbst. «Für die Proben können die Chöre die ganze Kirche verwenden und so den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln gut einhalten». Schwieriger werde es hingegen bei den Auftritten. Viele Emporen würden nicht über den nötigen Platz für alle Singenden verfügen. Ein Ausweichen auf die Bankreihen der Kirche sei aber eine gute Möglichkeit, um dennoch musikalisch am Gottesdienst mitzuwirken. Ein Verbot für das Singen im Gottesdienst gebe es zum Glück nicht.

Konzerte fallen aus

Die meisten Konzerte hingegen fallen in diesem Jahr komplett weg und können frühestens im nächsten Jahr stattfinden. «Es ist noch alles offen, ob und wann Auftritte stattfinden werden», sagt der Dirigent des Cäcilienchors Düdingen, David Sansonnens. Zusammen mit dem Cäcilienverein Wünnewil war in diesem November ein grösserer Auftritt mit rund 120 Singenden geplant, der aber coronabedingt abgesagt werden musste. Wichtig sei für den Dirigenten momentan der Probenbeginn Anfang September und die Freude am gemeinsamen Singen. Diesen Herbst ist das Mitwirken im Verein freiwillig. «Die Leute sollen sich nicht gezwungen fühlen, an den Proben teilzunehmen, wenn sie sich nicht sicher fühlen», sagt Sansonnens. Zudem hat dieses Vereinsjahr keinen Einfluss auf die Verleihung der Bischöflichen Verdienstmedaille Benemerenti. Auch haben die Singenden einen kleinen Ansporn: 2022 soll voraussichtlich die nächste Ausgabe von Tutti­canti, dem kantonalen Sängerfest in Wünnewil, stattfinden. Es ist gleichzeitig das nächste Cäcilienverbandsfest.

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