Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

In St. Ursen stehen grosse Projekte an

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Mehrzweckgebäude sowie das Primarschulhaus der Gemeinde St. Ursen werden derzeit über verschiedene Ölheizsysteme erwärmt. Gerade die Wärmeerzeugung in der Primarschule sorgt dabei aber immer wieder für rote Köpfe, wie Syndic Albert Studer an der Gemeindeversammlung von vergangenem Freitag erklärte: «Die Heizung ist im laufenden Jahr mehrfach ausgefallen, was für alle Betroffenen mit Ärger und Unmut verbunden war.» Deshalb habe der Gemeinderat ein Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung eines neuen Wärmeerzeugungskonzepts beauftragt. Dieses soll der Gemeinde Möglichkeiten aufzeigen, um vom Energieträger Heizöl wegzukommen.

800 000 Franken budgetiert

Ziel sei es, die beiden Gemeindeliegenschaften in Zukunft mit erneuerbaren Energien zu beheizen, wie Gemeinderat Frédéric Neuhaus ausführte: «Das macht auch aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen Sinn, zumal schon seit geraumer Zeit über den Ersatz der beiden in die Jahre gekommenen Heizsysteme debattiert wird.» Gleichzeitig sei eine ausführliche Zustandsanalyse der haustechnischen Anlagen vorgesehen.

Im Investitionsvoranschlag 2019 ist für den Ersatz der beiden Heizsysteme eine Summe von insgesamt 800 000 Franken budgetiert. «Welche Arbeiten konkret Sinn machen, ob allenfalls auch ein Fernwärmesystem infrage kommt und wie hoch die finanziellen Kosten für das Projekt schliesslich sein werden, wird das Planungskonzept aufzeigen», sagte Studer. Er ging davon aus, dass die Gemeindeversammlung bereits im April über das Projekt Primarschulhaus beschliessen kann. Dem Planungskredit in der Höhe von 12 500 Franken stimmten die 57 anwesenden Stimmberechtigten bei einer Enthaltung zu.

Neuer Bachlauf geplant

Auch die kostenintensiven Hochwasserschutzmassnahmen im Bereich Tasberg dürften in den nächsten Jahren realisiert werden. Nötig werden sie aufgrund der schweren Unwetter, die im Sommer 2016 entlang des Moos- beziehungsweise Tasbergbachs grosse Zerstörung anrichteten: Alleine in Tasberg, auf dem Gemeindegebiet von St. Ursen, beliefen sich die finanziellen Schäden auf mehrere Hunderttausend Franken.

Das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro schlage vor, den Bach in Tasberg nach dem Durchlass unterhalb der Kantonalstrasse bis auf einer Länge von 130 Metern in ein neues Bachbett zu verlegen, erklärte Gemeinderätin Marie-Theres Piller Mahler: «So soll der Hochwasserschutz verbessert und der Bach gleichzeitig renaturiert werden.» Bei einer solchen Massnahme dürfe die Gemeinde mit Subventionen von bis zu 75 Prozent der Gesamtkosten rechnen. Die vom Gemeinderat für die Ausarbeitung des Bauprojekts beantragten 40 000 Franken wurden einstimmig genehmigt.

Einstimmig Ja sagten die Bürgerinnen und Bürger von St. Ursen auch zum Ersatz aller 297 Wasserzähler in der Gemeinde. Der Austausch der alten durch die mit Funkmodulen ausgestatteten Messgeräte soll innert vier Jahren durchgeführt werden und insgesamt 120 000 Franken kosten.

Zahlen und Fakten

Budget 2019 sieht Überschuss vor

Der Voranschlag 2019 von St. Ursen rechnet bei einem Gesamtaufwand von 4,88 Millionen Franken mit einem budgetierten Ertragsüberschuss von 12 775 Franken. Grössere Mehraufwände gegenüber dem laufenden Jahr sieht der Gemeinderat vor allem in den Bereichen Bildung (+95 000 Franken) und Gesundheit (+70 000 Franken) vor. Auf der Ertragsseite plant die Gemeinde mit rund 220 000 Franken höheren Steuereinnahmen. Der Investitionsvor­anschlag 2019 rechnet mit Nettoinvestitionen von rund einer Million Franken und liegt damit über dem Mittelwert der letzten fünf Jahre von rund 613 000 Franken. Der Finanzplan von St. Ursen sieht zudem eine schrittweise Erhöhung der Pro-Kopf-Verschuldung von heute 2500 auf 4500 Franken im Jahr 2024 vor. Sowohl das Budget als auch der Investitionsvoranschlag wurden einstimmig genehmigt.

mz

Mehr zum Thema