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In zehn Tagen eingleisig befahrbar

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Unterbrechung der Bahnlinie Freiburg-Bern hat bald ein Ende

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Die SBB haben am Mittwoch teilweise Entwarnung geben können: Die Bahnlinie Bern-Freiburg wird nicht während Monaten unterbrochen sein, wie dies befürchtet werden musste. In rund zehn Tagen soll die Strecke wieder eingleisig befahrbahr sein. Dies bedeutet, dass der Betrieb des Fernverkehrs wieder normal verlaufen kann. Alle halbe Stunden wird somit ein Schnellzug die Verbindung zwischen den Städten Bern und Freiburg und umgekehrt sicherstellen können. Die Züge werden dabei die Baustelle zwischen Wünnewil und Flamatt in verlangsamter Fahrt passieren.

Fragezeichen im Regionalverkehr

Noch kann sich SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz nicht genau äussern, wie sich die eingleisige Fahrspur auf den Regionalverkehr auswirken wird. Er schliesst nicht aus, dass auch weiterhin Busse eingesetzt werden müssen, bis in einigen Wochen beide Gleise benützt werden können. Eingleisig befahrbahr ist die Strecke während einigen Wochen, weil Bauarbeiten ausgeführt werden müssen.

Bahndamm hat sich stabilisiert

Bekanntlich haben die ausserordentlich heftigen Regenfälle in der Region Flamatt letzte Woche auch den Bahndamm bei Wünnewil in Mitleidenschaft gezogen. Die Unterspülung führte zu einer Absenkung des Damms um rund 50 Zentimeter auf einer Länge von 150 Metern (vgl. FN. vom 14. August). In den letzten Tagen haben die SBB intensive geologische Abklärungen vorgenommen. Wie die SBB gestern mitteilten, zeigen diese, dass sich der Damm inzwischen stabilisiert hat. «Ein Rückbau des Damms ist aus heutiger Sicht nicht notwendig», halten die SBB fest.

Langfristige, nachhaltige Sanierung geplant

Derzeit erarbeiten die SBB mit Unterstützung von Geologen und Ingenieuren die Sanierungsmassnahmen für die betroffene Stelle. Als Sofortmassnahme wird der Böschungsfuss mit einem 7000 Kubikmeter umfassenden Erdwall stabilisiert. Zudem wird eine Hang-Wasserfassung installiert sowie die Gleis- und Fahrleitungsanlagen repariert.Eine langfristige, nachhaltige Sanierung ist ebenfalls in Planung. Diese dürfte unter Beibehaltung des laufenden Bahnbetriebs rund ein Jahr dauern, wie Scherz weiter sagte.

Verstärktes Bahnangebot via Jurasüdfusslinie

Bis die Strecke Freiburg-Bern wieder eingleisig befahrbar ist, baut die SBB zur Entlastung ab heute Donnerstag zwischen Biel und Bern sowie am Jurasüdfuss das Bahnangebot für Reisende aus. Die Züge auf der Strecke Zürich-Biel-Lausanne verkehren neu im Halbstundentakt.An einem Ortstermin für die Medien am Mittwoch in Flamatt wies Georg Schmalz, Leiter Fahrweg bei der SBB, in den Medien geäusserte Vorwürfe nach vernachlässigtem Unterhalt zurück: «Die SBB haben in die Erneuerung und den Unterhalt des Abschnitts Flamatt-Schmitten allein in den letzten 15 Jahren rund 50 Millionen Franken investiert. Die Strecke wird wie jede andere Hauptstrecke sehr intensiv gewartet», betonte Schmalz. «Allerdings hat hier wie auch an anderen Orten in der Schweiz die Naturgewalt ihre Macht demonstriert.» Die SBB bemühen sich, die Strecke raschestmöglich instand zu stellen und – sobald ein sicherer Betrieb möglich ist – wieder zu befahren.

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