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Industrielle Betriebe auf dem Prüfstand

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Analyse soll Klarheit über Chancen und Risiken eines Verkaufs schaffen

Autor: Von URS HAENNI

Wie die Ersparniskasse, so die Industriellen Betriebe Murten? Zumindest die Vorgehensweise betreffend einer möglichen Veräusserung des traditionellen städtischen Unternehmens unterscheidet sich klar von demjenigen bei der Ersparniskasse.

Dieses Mal ist die Anregung vom Generalrat und von der Finanzkommission gekommen. Sollte es tatsächlich einmal zu einem Verkauf der Industriellen Betriebe kommen, so wird dies zumindest den Generalrat nicht mehr überraschen.
Dieser hat nämlich ohne Vorbehalte einen Kredit über 80000 Franken gewährt, um die zukünftige Eigentümerstrategie analysieren zu lassen. Bereits hat der Gemeinderat fünf verschiedene Offerten vonBeratungsbüros eingeholt.

«Bereit sein,
schnell zu reagieren»

Wie schon damals bei der Ersparniskasse scheint auch jetzt bei den Industriellen Betrieben der Zeitpunkt günstig, sich über einen Verkauf Gedanken zu machen.

«Wir wollen die Grundlagen schaffen, um schnell auf die Entwicklung des Energiemarktes reagieren zu können», führte Gemeinderat Urs Wapp vor den Generalräten aus. Alle spreche von der Liberalisierung des Strommarktes, noch könne aber niemand die Auswirkungen so richtig abschätzen. «Auch wenn das heutige System der Industriellen Betriebe Murten sich bewährt, kann man sich der Entwicklung des Marktes nicht entziehen», sagte Wapp.
Erste Vorbereitungen zu einem schnellen Reagieren wurden bereits im Februar getroffen, als der Generalrat die Statuten des Unternehmens anpasste. Eine erste Grobanalyse, so Wapp, sei auf Herbst zu erwarten. Generalrat Hans Stocker (CVP) wies auf die Freiburgischen Elektrizitätswerke hin, die sich noch in diesem Jahr in eine Aktiengesellschaft umwandeln wollen. Dies zeige, dass auch andernorts Dampf gemacht werde.

Schülerzahl wächst ständig

Der Generalrat hat an seiner gestrigen Sitzung einen Kredit von 120000 Franken für die Bildung einer zusätzlichen Primarklasse genehmigt. Durch ein weiteres Anwachsen der Schülerzahl bezahlt der Kanton eine zusätzliche Primarklasse im fünften Schuljahr.

Der Gemeinderat ist aber der Meinung, dass für Erstklässler wie in den letzten Jahren ebenfalls eine zusätzliche Klasse nötig sei. Für diese muss der Schulkreis selber aufkommen, da die Gesamtschülerzahl nach kantonalen Vorgaben noch nicht zu einer zweiten neuen Klasse berechtige.
Der Generalrat stimmte dem Kreditbegehren des Gemeinderates klar zu, auch wenn Generalrat Pascal Friolet (FDP) der Meinung war, die Gemeinde solle nicht das bezahlen, was Sache des Kantons sei. Gemeinderat Theo Studer entgegnete ihm, man dürfe nicht auf dem Buckel der Kinder Lastenausgleichspolitik betreiben.
Einen weiteren Kredit in der Höhe von 64000 Franken genehmigte der Generalrat, um den letzten Teil des Rugangbaches neben dem zukünftigen OS-Schulhaus zu sanieren.

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