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Interprofessionelles Gewerkschaftsprojekt

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Oft werden im Verkaufssektor Löhne bezahlt, die kaum die Lebenshaltungskosten decken und die den Eintritt in eine Pensionskasse erschweren. Dies betrifft vor allem Frauen. Deshalb setzt sich die Gewerkschaft SMUV zurzeit vor allem für diverse Aktionen ein, die diesen Notstand verbessern sollen. «Die Kampagne für die Durchsetzung eines Mindestlohns von 3000 Franken soll mit dem Tag der Arbeit beginnen und durch weitere Aktionen unterstützt werden», so die Gewerkschaftssekretärin Huguette Piantini.

Wichtigstes Ziel der Vereinigung ist das Projekt für eine interprofessionelle Gewerkschaft, die bis ins Jahr 2004 geschaffen werden wird. Diese soll gerade auch den rasch wachsenden Dienstleistungssektor stärker einbinden. Durch die Mobilität der Arbeitnehmer ist ein dichteres Netz und eine verbesserte Zusammenarbeit der gewerkschaftlichen Organisationen nötig. Eine stärkere Gewerkschaft bedeutet auch eine stärkere Verhandlungsmacht im Hinblick auf Probleme wie Betriebsschliessungen und Massenentlassungen. Sie stellt zunehmend eine Gegenmacht zu den negativen Auswirkungen der Globalisierung dar.
Der Vortrag Jean-Pierre Ghelfis über die bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz stiess durch seine Aktualität auf grosses Interesse bei den Teilnehmern der Versammlung. Der Referent behandelte das Thema besonders von seiner ökonomischen Seite und sprach die Nachteile an, die sich durch den Nicht-Beitritt der Schweiz zur EU ergeben haben: «Die Schweizer Unternehmen sind nicht konkurrenzfähig, da sie nicht international vertreten sind. Dies hat sich auf die Löhne ausgewirkt: Sie stagnieren, während die Preise rasch steigen.»
Mit den bilateralen Abkommen sollen diese Nachteile zunehmend gemildert werden, so dass sich die Schweiz durch die Verträge mindestens teilweise am gemeinsamen Markt beteiligen kann.
Abschliessend stellte Jean-Pierre Ghelfi fest, dass ein Alleingang der Schweiz zwar möglich sei, dass aber ein grosser Markt mehr Dynamik und somit mehr Wachstum habe als ein kleiner Markt, was natürlich auch den Arbeitnehmern zugute kommen würde.

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