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Interview: Stil soll nicht von der Zürcher SVP übernommen werden

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Autor: Matthias Fasel

Innerhalb der Schweizer SVP gibt es verschiedene Flügel. Wollen Sie, Gilberte Dumont, mit der Freiburger SVP eher dem Zürcher Flügel oder dem Berner Flügel folgen?

Weder noch. Wir wollen unseren eigenen Kurs beibehalten, beziehungsweise dem Kurs der Schweizerischen SVP folgen. Ich glaube aber ohnehin, dass sich die Politik der verschiedenen Kantonalparteien nicht gross unterscheidet. Unterschiede bestehen eher in Sachen Stil und Kommunikation. Unser Stil wird sicher nicht derjenige des Zürcher Flügels sein.

Finden Sie es richtig, dass die SVP Eveline Widmer-Schlumpf dazu auffordert, aus der Partei auszutreten?

Nein. Das Vorgehen von Frau Widmer-Schlumpf war sicherlich nicht ganz korrekt. Ich kann es deshalb verstehen, wenn die Fraktion nicht mit ihr zusammenarbeiten will. Aber das ist auch schon alles. Ein Ausschluss bringt der Partei nichts und ist unbegründet.

Ziel des Präsidentenwechsels war es auch, frischen Wind ins Amt zu bringen. Was wollen Sie ändern?

Sehr wichtig ist mir, dass die Direktion professionalisiert wird. Bisher verfügten wir zum Beispiel über kein professionelles Sekretariat. Ausserdem ist mir sehr wichtig, dass die Kommunikation mit der Basis weiter verstärkt wird. Ich will mich deshalb regelmässig mit den Bezirks- und Ortsparteien treffen.

In der SVP sind Frauen eine Ausnahme. In den Westschweizer Kantonen sind Sie die erste SVP-Parteipräsidentin. Könnten Kollegen damit ein Problem haben?

Nein, das glaube ich nicht. Unsere Mitglieder haben einen offenen Geist. Und irgendjemand muss schliesslich einmal die Erste sein. Ich bin glücklich, dass ich das sein kann.

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