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«Ja, aber» zum Umbau des «Ochsen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Im März 2008 hat sich die Pfarreiversammlung Düdingen mit der Genehmigung des Planungskredits für eine umfassende Sanierung der Liegenschaft Ochsen ausgesprochen. Mit 58:5 Stimmen fiel die Abstimmung für die Variante Gesamtsanierung sehr klar aus.

Gehört zum Dorfbild

Man war sich einig, dass der Ochsen zum Ortsbild von Düdingen gehört und dass das Zentrum ohne dieses Gebäude kaum vorstellbar wäre. Eine deutliche Mehrheit der Bürger hatte sich gegen einen Verkauf der Liegenschaft ausgesprochen.

Bereits im Juli 2008 erfolgte die vorgezogene öffentliche Auflage des Projekts, denn es ist vorgesehen, schon nächsten Monat mit dem Umbau zu beginnen. Der Pachtvertrag mit dem heutigen Wirt geht Ende Dezember 2008 zu Ende.

Viele Eigenmittel

Morgen Freitag entscheiden die Pfarreibürger nun über den Baukredit von 4,25 Mio. Franken. Die Pfarrei kann von den Anlagekosten 1,3 Mio. Franken aus speziellen Rückstellungsfonds entnehmen. Weitere 2,45 Mio. Franken sollen aus eigenen liquiden Mitteln finanziert werden. So müsste die Pfarrei gemäss Botschaft zur Versammlung noch 1,8 Mio. Franken fremdfinanzieren.

An der letzten Pfarreiversammlung gab es vereinzelt kritische Stimmen im Bezug auf die Höhe der Kosten. Andere hatten gefordert, dass ein Lift für die Erschliessung der oberen Geschosse eingebaut wird. Dieses Anliegen ist ins aktuelle Projekt aufgenommen worden.

Zusätzliche Infos nötig

Umstritten scheint das Projekt in der Pfarreibevölkerung offenbar nicht zu sein. Doch gibt es einige Pfarreibürger, die ihre Zustimmung in einem «Ja, aber» formulieren. «Es stellt sich zum Beispiel die Frage der Rentabilität», sagt Erwin Götschmann.

Er erwarte vom Pfarreirat an der Versammlung vom Freitag Auskünfte, wie man sich den Betrieb des Restaurants inskünftig vorgestellt habe, ob es allenfalls ein Betriebskonzept gebe und wie sich der Pfarreirat die Drittnutzung in den oberen Geschossen vorstelle. «In der Botschaft gibt es dazu wenig Informationen», hält er fest.

Kein finanzielles Abenteuer

«Diese Zusatzinfo ist nötig, damit der Pfarreibürger dem Projekt zustimmen kann, ohne das Gefühl zu haben, sich auf ein finanzielles Abenteuer einzulassen», führt Erwin Götschmann aus. Er betont aber, dass er das Projekt voll und ganz unterstützt. «Wenn man das Gebäude erhalten und die bisherige Nutzung ändern will, dann braucht es rechte Investitionen.» Er selbst befürwortet auch die Zusatzkosten für den Lift, der für ein dreistöckiges Gebäude nötig sei.

Über die Höhe der Kosten hat sich auch Anton Haymoz Gedanken gemacht. Er frage sich, ob man das Wünschenswerte nicht vom Zweckmässigen trennen und allenfalls ein paar Abstriche machen könnte. «Vielleicht müsste man sich auch überlegen, ob man die zusätzlichen Räume in den oberen Geschossen nicht an Dritte vermieten, sondern an Vereinen übergeben will», hält Anton Haymoz fest.

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